Die Qualität der eher schlechten Kamera der Sony PSVita

Am 24. Februar 2012

Ja die Sony Playstation Vita ist schon ein feines Teil, ich konnte nun schon einige Stunden mit ihr zocken und auch ein wenig surfen und da zeichnen sich langsam die Stärken aber auch die Schwächen eines Gerätes. Absolute Stärke ist natürlich die Performance und die tolle Grafik der Spiele, die auch die neuen Features des Handheld optimal nutzen, so wie das auf der Rückseite befindliche Touchpad oder das große Touchscreen-Display.

Auch an Kameras hat Sony diesmal bei seiner mobilen Konsole gedacht und sogar zwei Stück haben den Weg in das Gerät gefunden, eine vorne und eine hinten. Beide lösen mit einer VGA-Auflösung auf, was sich nicht gerade viel anhört und was auch nicht gerade viel ist, es ist sogar sehr sehr wenig wie ich finde.

Ich hätte auf jeden Fall nichts gegen eine VGA-Kamera als Frontkamera einzuwenden gehabt, das wäre ja auch kein Problem, aber auf der Rückseite eine VGA-Kamera zu verbauen finde ich einfach nicht gut, es hätte doch wenigstens eine 2-/3-Megapixel-Kamera sein können, Sony als Hersteller solcher Kameramodule für Smartphones und Tablets hätte doch locker so eine Kamera verbauen können. Aber nein, es wurde eine Auflösung eingesetzt, die an Smartphones erinnert, die vor 3-5 Jahren auf den Markt kamen.

Ich habe für euch einige Schnappschüsse – und mehr sind es auch nicht, leider nur einfache Schnappschüsse – vom schönen Berlin gemacht.

Primär soll die Kamera wohl für Augmented Reality eingesetzt werden, aber auch in diesem Sektor hätte eine bessere Kamera mit besserer Auflösung wohl auch viel mehr Spass machen können. Zwar funktionieren die Games anstandslos und auch die beigelegten Augmented Reality Spielkarten können perfekt abgelesen werden, aber das gelbe vom Ei ist es wahrlich nicht.

Mein Unboxing der Sony PSVita

Man darf ja nicht vergessen dass die PSVita bereits mit Smartphones und Tablets gemessen wird und diese liefern derzeit definitiv viel bessere Ergebnisse mit ihren Kameras. Ich finde dass Sony hier am falschen Ende gespart hat. Sicherlich wird nun kein PSVita-Besitzer mit seiner Kamera Familienfotos schießen wollen, aber gelegentliche Schnappschüsse kommen auch deutlich besser wenn sie nicht in einer VGA-Auflösung (640×480 Pixel) geschossen werden.

Die Bilder habe ich ohne nachträgliche Bearbeitung direkt von der Sony PSVita gezogen und hier hochgeladen, ihr seht also die Originalqualität der Bilder in ihrer vollen Auflösung von 640×480 Pixel und einer durchschnittlichen Dateigröße von 80KB.

Ansonsten habe ich bisher noch nichts an der PSVita zu meckern, abgesehen davon dass beim eingebauten Browser Flashinhalte nicht angezeigt werden.

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Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

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