Logitech G600 im Test: Mit 20 Tasten zur vollen Kontrolle

Am 7. Juli 2012 von
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Offenbar inspiriert von der Razer Naga stellte Logitech vor Kurzem seine neue MMO-Maus vor: die G600, ein lang erwartetes und längst im LineUp von Logitech überfälliges Produkt. Ansonsten breit aufgestellt, vernachlässigte Logitech bisher leider die MMO-Games im Maus-Bereich. Wie sich die Maus in der Realität anfühlt, erfahrt ihr in unserem Test.

Die G600 hat viele Besonderheiten, angefangen natürlich mit Ihrem auffälligsten Merkmal, der Anzahl an Tasten. Nicht nur 12 Daumentasten schmücken sie, sondern zusätzlich noch eine 3. Maustaste, welche für den Ringfinger gedacht ist, so kommt die G600 auf insgesamt 20 individuell konfigurierbare Tasten. Für die Jüngeren unter euch: Früher war es üblich, 3 Maustasten zu nutzen. Die Nutzung dieser 3. Maustaste bleibt euch freigestellt, jedoch von Logitech vorgesehen ist sie als „G-Shift“. Mittels dieser Funktion könnt ihr zwischen 2 Modi wählen, um eure 12 G-Tasten im Daumenbereich wie 24 zu nutzen.

Weiterhin bietet die G600 natürlich ein tolles Design, auch wenn das, wie jeder weiss, Geschmackssache ist. Tatsache hingegen ist, dass sie in 2 Farben verfügbar ist, schwarz und weiss, jeweils matt. Zudem sind die 12 Daumentasten mit einer RGB-Technologie (RedGreenBlue) ins rechte Licht gerückt. 16 Millionen Farben sind darstellbar, was reichen sollte um auf der Lan-Party aufzufallen und um zu erkennen in welchem Profil man sich gerade befindet, welche übrigens auch auf dem internen Speicher der Maus mitgenommen werden können. Apropos Lan-Party, auch für den Transport dorthin ist die G600 dank ihres textilummantelten Kabels optimal gerüstet.

Das 3-Tasten-System ist zu Beginn sicherlich äußerst gewöhnungsbedürftig, auch ich war skeptisch, es fühlt sich aber nach wenigen Stunden der Nutzung bereits an, als hätte es nie andere Mäuse gegeben. Zur Hardware lässt sich zudem folgendes sagen: Sie ist langlebig.

Logitech betont, dass ausschließlich hochwertige Tasten(-sensoren) vom Hersteller Omron benutzt wurden, welche einen Lebenszyklus von 20 Millionen Klicks durchstehen. Zudem ist ein Lasersensor des Herstellers Avago verbaut, welcher mit 8.200 DPI abtastet. Hier sei nochmals darauf hingewiesen, dass dies nichts mit der Genauigkeit der Maus, sondern lediglich mit der maximal einstellbaren Empfindlichkeit zu tun hat.

In 50-DPI-Schritten lässt sich diese mittels Treiber einstellen und nicht nur dazu ist der Treiber fähig, sondern man kann in der „Logitech Gaming Software“ auch einstellen wie genau die Maus beleuchtet werden soll, welche der 16 Millionen Farben man haben möchte und auch, ob sie pulsierend, stetig oder von Farbe zu Farbe wechselnd leuchten soll. Ebenfalls einstellbar sind hier, wie erwähnt, die DPI-Stufen, bis zu 4 Stück, durch welche man dann später, mittels frei konfigurierbaren Tastendrucks einfach durchswitchen kann.

Zu guter Letzt kommen wir zu einem der interessantesten Punkte: Preis und Verfügbarkeit. Seit Ende Juni ist die Logitech G600 für 79.99€ zu haben. Diese UVP gleicht sich mit der des Hauptkonkurrenten, auf den wir auch noch kurz eingehen möchten. Die Razer Naga verfügt über insgesamt 17 programmierbare Tasten, ist ebenfalls beleuchtbar und zudem kompatibel zum Mac OS, ein Punkt bei dem die G600 leider passen muss, bisher ist sie nur mit Windows 7 & XP kompatibel.

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Autor :

PC-Gaming und Gaming-Peripherie, das sind die Hauptgebiete von Laurin

6 Kommentare zu “Logitech G600 im Test: Mit 20 Tasten zur vollen Kontrolle”

  1. Adrian sagte am 08.07.2012 um 00:13

    Hallo, ich wollte fragen, ob des eine vertrauenswürdige Seite ist, bei der man beats by dr. der bestellen kann, ohne fakes zu kaufen… vielen dank im voraus
    http://www.beatsdredeutschland.com/shop-online-beats-by-dr-dre-studio-mlb-new-york-yankees-edition-headphones.html

  2. Sebi sagte am 08.07.2012 um 11:49

    Hatte die Wahl zwischen der G600 und der Naga, hab mich dann für die G600 entschieden und wurde nicht enttäuscht!

  3. GameDeluxe sagte am 21.07.2012 um 12:42

    Könnt ihr vielleicht die Razer Naga testen? Bin unentschlossen..

    • Anonymous sagte am 26.07.2012 um 19:10

      die naga ist der größte dreck den ich je hatte

  4. Anonymous sagte am 27.07.2012 um 08:13

    “…ein Punkt bei dem die G600 leider passen muss, bisher ist sie nur mit Windows 7 & XP kompatibel…”
    Und natürlich auch Windows 8. wäre ja bekannt wenn man sich die Systemvorraussetzungen mal durchgelesen hätte liebes Newgadged Team.

  5. Frage sagte am 31.07.2012 um 23:54

    Hallo, ich hätte mal eine Frage zu den Systemvoraussetzungen.
    Auf der Herstellerseite finde ich keine Angabe zu einer Kompatibilität mit Windows XP.
    Ist die oben angegebene Kompatibilität der G600 wirklich vorhanden?
    Schön wäre es ja.