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Nikon Coolpix S800c 16-Megapixel Kamera mit Android

Am 26. August 2012 von
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Eine Kamera mit einem ordentlichen Betriebssystem mit dem man beinahe alles machen kann? Nikon hat den Schritt gewagt und eine seiner Kompaktkameras mit Android ausgestattet. Es war schon immer mein Traum eine Kamera zu besitzen mit der man einfach etwas mehr machen kann als mit einer herkömmlichen Kamera. Eine Kamera die man immer und überall dabei hat, weil sie eben mehr kann als nur Fotos oder Videos zu machen. Deshalb bin ich auch sehr erfreut darüber wenn Kameras und Smartphones immer weiter zusammenschmelzen, denn dann habe ich ein Gerät mit dem ich surfen, fotografieren, filmen und telefonieren kann. Nokia hat den Schritt mit dem Nokia 808 PureView gewagt, sie haben eine 41-Megapixel Kamera in ein Smartphone gepackt. In meinen Vergleichsbildern mit meiner Canon EOS 550D konnte man gut sehen dass die Bilder des 808 PureView es auch mit gestandenen Kameras aufnehmen können. Das einzige Problem an der Sache war leider das Nokia bei dem Smartphone auf ein Betriebssystem gesetzt hat das dem Untergang geweiht ist (sorry wenn ich das so hart sagen muss). Es wird aber bereits vermutet dass Nokia die PureView-Technologie auch auf seine Windows Phone Smartphones übertragen möchte.

Was ist aber mit Android? Android ist das aufstrebende Betriebssystem und wird bereits sehr erfolgreich bei Smartphones und Tablets eingesetzt. Es ist so vielseitig dass es auch darüber hinaus für andere Geräte genutzt werden kann, so gibt es Set-Top-Boxen mit Android und es soll auch bald Fernseher mit Android als Betriebssystem geben. Im März nächsten Jahres wird ausserdem auch noch mit der OUYA Konsole gerechnet, die ebenfalls als Basis Android nutzt.

Nun hat der japanische Kamerahersteller Nikon ebenfalls Android für sich entdeckt und stellt mit der Nikon Coolpix S800c eine 16-Megapixel Kamera mit Android 2.3 Gingerbread als Betriebssystem vor.

Die S880c hat ein 3,5-Zoll (8,5cm) OLED-Touchscreen-Display und sie ist ausserdem mit GPS ausgestattet um die Bilder gleich mit einem Geotag zu versehen, dies erleichtert die nachträgliche Verwaltung der Bilder und ermöglicht es so beispielsweise mit der richtigen Anwendung immer gleich auf einer Weltkarte anzuzeigen wo man das Bild gemacht hat. Ich schwelge gerne in Erinnerungen und schaue mir auf der Weltkarte an wo ich unterwegs war.

Dank dem Bildstabilisator mit beweglicher Linsengruppe werden Wackler in Echtzeit ausgeglichen und es wird so für ein gutes Bild gesorgt. Der CMOS-Sensor der Kamera hat eine Auflösung von 16-Megapixel. Das Nikkor-Objektiv bietet 10-fachen Zoom (25-250mm). Dank integriertem WLAN kann man seine Bilder auch gleich unterwegs im Hotel, im Flughafen oder überall wo ein Hotspot verfügbar ist hochladen, eine Funktion die Facebook- und Twitterbenutzer sicherlich gerne in Anspruch nehmen werden.

Natürlich kann man auch Videos aufnehmen, diese haben dann eine Auflösung bis zu 1080p. Man kann auch Zeitlupenaufnahmen starten, diese haben dann zwar nur eine VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel), dafür werden diese aber mit bis zu 240 Bildern die Sekunden aufgenommen. Der interne Speicher der Kamera beträgt 1,7GB und 680MB stehen ausserdem noch für Apps zur Verfügung. Natürlich kann man den Speicher aber mit SDHC-Karten bis 32GB erweitern. Die Coolpix S800c wird ab Ende September bei uns in schwarz und weiß in den Handel kommen und eine UVP von 399€ haben.

Ich bin sehr gespannt wie die Kamera ankommen wird. Ich bin sehr froh dass sich nun ein Kamerahersteller getraut hat auf das innovative und vielseitige Betriebssystem Android zu setzen. Hierdurch ergeben sich einfach so viele neue Möglichkeiten die mit der herkömmlichen, proprietären Software einfach nicht möglich gewesen wären. Ausserdem muss man sich bei Kameras immer wieder in die Software einarbeiten und bei Android ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass man bereits mit einem Gerät zutun hatte das dieses Betriebssystem nutzt. Oder wenn man neu in der Androidwelt ist, lernt man bereits an seiner Kamera wie man sein zukünftiges Smartphone bedient. Ich mache mir aber ein bisschen Sorgen um die Akkulaufzeit. Durch WLAN, GPS und das Touchscreen-Display könnte die Akkulaufzeit etwas leiden, denn ich kann mir gut vorstellen dass ein zukünftiger Besitzer der S800c auch mal den Browser anschmeißen wird oder die Statusupdates seiner Facebook-, Google+ oder Twitter-Freunde checken wird.

 

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

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