Der Umstiegstest von iOS auf Android: Teil 2

Am 3. Oktober 2012 von
singleimage

Nach dem ersten Teil meines Tests, will ich nun ein Zwischenfazit ziehen von bisher 2,5 Wochen Nutzung des HTC One X.

Das HTC One X hatte ich als einziges Device in dieser Testperiode genutzt. Da ich als absoluter Android-Neuling diesen Test machte, stellte sich mir natürlich die Frage: “Was sind Mehrwerte, die mir das Gerät bietet?”. Dieser Frage versuchte ich auf den Grund zu gehen, ohne mir einen fremden Rat einzuholen. Aus diesem Grunde möchte ich Euch erstmal meine beiden “Homescreens” posten, da diese meine Nutzung ganz gut wiederspiegeln.

An diesen könnt Ihr bereits erkennen, dass ich nicht unbedingt viele Apps benutzt habe, die nicht von Haus aus da sind. Fangen wir nun chronologisch mit den Apps an, die ich am Meisten genutzt habe:

Chrome

Chrome ist ein Browser, den ich Euch für Android wirklich nur empfehlen kann. Die Engine zum Surfen ist ziemlich fix am HTC One X und deutlich flüssiger als der Standard-Browser

Dropbox

Dropbox ist ein Dienst, den ich auf allen Geräten nutze, um alle meine Dokumente, Fotos  etc. synchron zu halten. Gerade der tolle Sharing-Dienst in Android erlaubt es mir, automatisch alle gemachten Fotos zu Dropbox hochladen zu lassen. Übrigens: Mit dem HTC One X bekommt ihr 23GB Extra-Speicher auf Dropbox, so dass Ihr insgesamt auf mindestens 25GB kommt für 24 Monate. Dieses funktioniert ähnlich gut wie Apples Fotostream.

Spotify

Auch Spotify nutze ich geräteübergreifend. Dieses erlaubt mir das Streaming von Musik, egal wo ich mich gerade befinde. Das tolle ist, dass ich Musik nicht mit Computern synchronisieren muss, sondern sie immer dabei habe. Der Premium-Dienst kostet 10€ im Monat inkl. App-Nutzung.

Tweet Lanes

Tweet Lanes ist mein favorisierter Client zum Twittern auf Android. Ein aufgeräumtes User Interface erlaubt mir schnelles Arbeiten.

Godmode Anywhere/Finanzen 100

Schnelles Checken vom Wertpapier-Depot möglich. Tolle Apps!

Der Rest sind eigentlich ziemlich bekannte Apps, die hier auch im Blog etliche Male vorgestellt wurden. Mit diesen Apps und einigen mehr war es mir stets ein einfaches auch unterwegs meinen Stream zu verfolgen. Ein sehr löbliches Feature von Android fand ich die Settings-Leiste zum An-/Abschalten von Bluetooth, Helligkeit etc. Dieses ist leider am iPhone so als Widget nicht verfügbar bzw. nur auf sehr unschöne Umwege. Auch fand ich die tolle App-Synchronisation spitze! Ein Mal alle Accounts angelegt in den Android-Einstellung und alles stets synchron – so sollte es laufen!

Zwischenfazit: Was kann ich speziell zum HTC One X sagen?

Bei dem HTC One X handelt es sich um ein tolles Gerät, welches eine sehr tolle Performance hat. Dieses macht auch einen guten optischen Eindruck, da nirgendwo etwas klappert oder hakt. Lediglich verwirrt mich am Design etwas die abstehende Kamera-Linse. Dieses war bestimmt designtechnisch nicht anders machbar. Die Kamera selbst ist aber wunderbar am HTC und kann sicherlich mit einigen Kompakt-Kameras mithalten. Die verwendeten Materialien am Gerät sind sicherlich Geschmacksache, da viel aus Kunststoff besteht. Dennoch bin ich sehr gespannt, womit das neue Flaggschiff am Smartphone-Himmel – das HTC One X+ – auftrumpfen wird. Wir haben dieses bereits für Euch in der Hand gehabt.

Zwischenfazit: Android

Auf diesen Part haben wahrscheinlich die Meisten gewartet, denn er soll widerspiegeln, ob dieses Gerät meinen Anspruch an ein Smartphone erfüllt hat, wie es das iPhone bereits in Vergangenheit tat. Meiner Meinung nach ist Android ein tolles Betriebssystem, weil es dem Benutzer so viele Möglichkeiten eröffnet. Ich kann jedes einzelne Detail am System so verändern, wie es mich in meinem Alltag begleiten soll. Dies wird mit so genannten CustomROMs möglich gemacht. Auch ich informierte mich darüber, ließ jedoch die Finger davon, da es Unmengen an Zeit in Anspruch nehmen würde. Diese Zeit habe ich leider nicht, um jedes Gerät so anzupassen, wie ich benutzen möchte. Dennoch kann man auch ohne die Verwendung von CustomROMs schon sehr vieles anpassen, wenn man Widgets verwendet. Ein Widget, was ich zu schätzen gewusst habe, ist die Leiste mit Bluetooth-, WiFi-, Bildschirmhelligkeitsreglern. Diese ließ mich alles recht schnell ab- und zuschalten, um so auf eine bessere Akku-Performance zu kommen. Der Verbrauch ist leider auch unter Android das selbe Leid wie bei iOS und Windows Phone. Noch stärker wird er beansprucht, wenn ich Flash-Inhalte öffnen wollte, was übrigens am iPhone ein Ding der Unmöglichkeit darstellt. Glücklicherweise ist durch die Umstellung auf HTML5 dieser Aspekt nicht mehr von tragender Rolle.

Habt Ihr vielleicht Fragen oder Anregungen an mich? Was kann ich am Gerät noch für Euch testen und was könnt Ihr mir empfehlen? Schreibt es in die Kommentare!

Tags: | | | |
Autor :

#Apple #Technik #Autos - Das charakterisiert mich wohl ziemlich gut. Ich bin seit Jahren begeisterter Apple-Nutzer und komme aus der schönen CeBIT-Metropole Hannover. Wenn man mich antreffen möchte, kann man das ganz gut auf Twitter oder Google+ tun.

5 Kommentare zu “Der Umstiegstest von iOS auf Android: Teil 2”

  1. Franz sagte am 06.10.2012 um 17:38

    Naja, ganz nett was du umschreibst, denn wichtigsten Aspekt überhaupt lässt du aber leider aus.

    Die vollwertige Synchronisation mit den Google Diensten. Dass ist es, was Android so besonders macht. Voraussetzung ist natürlich ein Googlemail Konto mit Kontaktdaten, E-Mails, Kalender, Todo-Listen, G-Drive und alles was dazugehört.

    Funktioniert bei iPhone theoretisch auch – aber nur mit einigen Umwegen (Google als Exchange einrichten, Zusatz-Apps von Drittherstellern gegen teuer Geld).

    Auch das Geräte finde ich zum direkten iOS Vergleich den falschen Ansatz. Ein Galaxy Nexus (Google-”Zertifiziertes” Produkt) mit Android 4.1.1 hätte für einen direkten vergleich viel besser gepasst, da hier keine Herstellereigene Bloatware (HTC Sense) integriert ist. Vielleicht machst du dir ja die Mühe und spielst ein Android 4.1.1 CustomRom auf dein HTC und schaust dir mal das “originale” an. Es ist einiges flüssiger, intuitiver, bessere Integration, aussehen etc. so zumindest meine Meinung.

    Bin auf Teil 3 gespannt!

    LG,
    Franz

    • Johannes sagte am 10.10.2012 um 01:01

      Wegen dem Gerät: Umsteiger achten ja auch nicht darauf sich ein Nexus zu holen. Da wird dann einfach ein One X, One S, Galaxy S III, Optimus 4X gekauft und dort ist die Hersteller-UI nunmal drauf.

      Die meisten Leute wissen noch nicht einmal das es Nexus-Geräte gibt.

      • Anonymous sagte am 20.10.2012 um 01:46

        Ich find es aber auch falsch zu sagen, wechsel ios auf android wenn man dann ein htc gerät nimmt. Android als reine form gib es nur beim nexus! Daher find ich die überschrift mehr als falsch, sogar irreführend!

        1. Hat man nicht die aktuelleste version 4.1.1, jetzt sogar 4.1.2
        2. ausser dem nexus gibt es zig verschiedene oberflächen mit ganz vielen verschiedenen optionen, die das reine android gar nicht bietet, siehe s3 oder note 2 wo man z.b. splitscreen benutzen etc…
        3. Updates kommen sehr langsam von der herstellern
        4. Durch anpassungen der hersteller leidet teilweise die performance oder es treten probeleme auf die es mit vannila android nicht gibt
        Usw. Usw…

        Also in dem artikell oder test werden ganz eindeutig äpfel mit ananas verglichen.
        Man muss einfach klar stellen das es um einen vergleich ios mit sense geht, andernfalls vermittelt man einen unseriösen eindruck! Vor allem als android neuling bekommt man einen total falschen eindruck von android, gerade sense greift sehr tief in die software ein.

        Alternativ nimmt man einfach ein galaxy nexus und vergleicht die software…

        So wie der artikell jetzt geschrieben ist, ist er inhaltlich sehr schlecht formuliert!

        • Johannes sagte am 22.10.2012 um 10:24

          Trotzdem ist es Android! Der durchschnittliche Benutzer kennt ein Nexus Gerät noch nicht einmal! Der geht in den Laden, fragt nach Android und bekommt ein HTC, Samsung oder LG in die Hand gedrückt. Mit deren Benutzeroberflächen. Mikhail ist ein absoluter Android-Neuling und hat sich für HTC entschieden, kein ganz so unrealistisches Szenario in meinen Augen!

  2. Mikhail sagte am 07.10.2012 um 13:19

    Hi Franz,

    ich hatte eigentlich vor noch einen dritten Teil über Synchronisation sowie Cloud-Features zu schreiben.

    Ich werde mal schauen, ob ich noch ein Nexus aufgetrieben bekomme. :)

Hinterlassen Sie eine Antwort