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Google: Samsung soll sich mehr auf Android Wear konzentrieren!

20.07.2014

Google: Samsung soll sich mehr auf Android Wear konzentrieren!

Samsung ist einer der größten Partner von Google und auch im Bereich der Wearables sehr gut aufgestellt. Angeblich stört es Google jedoch dass die Südkoreaner zu wenig Aufmerksamkeit in Android Wear stecken.

Wie The Information berichtet, soll Google CEO Larry Page Samsung letzte Woche damit konfrontiert haben. Sie stecken mehr Zeit und Geld in die Gear 2 und Gear Fit mit Tizen als in die Gear Live mit Android Wear. Das gefällt Google überhaupt nicht. Wie nun herausgekommen ist, soll Google sogar damals Samsung gebeten haben mit dem Release einer Smartwatch zu warten, bis Android Wear fertig ist. Da Samsung in dem Bereich aber einer der ersten sein wollte, wurd die Galaxy Gear vorgestellt, die über ein stark modifiziertes Android verfügte. Bei der Gear 2 und Gear Fit wurde dann sogar auf ein Konkurrenzprodukt zurückgegriffen und zwar Tizen aus dem eigenen Haus. Es bleibt abzuwarten inwiefern Samsung Google hier entgegenkommen wird. Samsung wird wohl erst einmal schauen wie sich die Gear Live auf dem Markt schlagen wird. Es kann natürlich nicht ausgeschlossen werden dass Samsung auf der IFA 2014 im September ein weiteres Wearable mit Android Wear vorstellen wird. Da Tizen auch sehr lange eher ein Schattendasein fristete, könnte Android Wear dem Samsung-eigenen mobilen Betriebssystem nun final den Todesstoß geben, falls sich Samsung dafür entscheiden komplett auf Android Wear zu wechseln. Android Wear bietet natürlich schon so einige Vorteile, vor allem für Android-Nutzer und auch -Entwickler. Wer sich z.B. eine App im Google Play Store herunterlädt, der lädt dann auch gleichzeitig die Android Wear-Version auf seine Smartwatch, so hat der Benutzer weniger zu tun. Auch die Entwickler würde es freuen, denn so müssen sie nur einige Änderungen an ihrer App vornehmen und schon gäbe es eine Version für Android Wear, definitiv besser als eine App für eine andere Plattform zu entwickeln. Für Samsung wäre es kein Problem die Plattform zu ändern, denn sie müssen eigentlich nichts an der Hardware ändern.

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