Social Networking leicht gemacht

Am 5. April 2009

pokenSocial Networking ist wohl eines der Hauptthemen des Web 2.0. Nur wird es langsam immer langweiliger sich bei Social Networking Seiten anzumelden, da es fast immer das gleiche ist. Nun hat die schweizer Firma Poken etwas neues vorgestellt. Die sogenannten „Poken“ sind kleine Plastikmonster mit einer riesigen Hand. Diese Hand ist in Wirklichkeit ein RFID-Chip mit USB-Anschluss. Ziel des ganzen ist es, beispielsweise auf Veranstaltungen die Poken-Hand an eine andere Poken-Hand zu halten, damit die jeweiligen Kontaktdaten der Besitzer ausgetauscht werden können. Zuhause angekommen, könnt ihr dann sofort sehen wen ihr alles „gepokt“ habt. Eine moderne Art der Visitenkarte sozusagen. Limitiert ist das Ganze noch auf 64 Kontakte, denn dann ist anscheinend der Speicher voll, signalisiert wird der volle Speicher dann durch eine rote Hand. Man muss die Hand nur an den PC anschließen und seine neuen Freunde auf den Server von Poken hochladen und schon kann es weitergehen. In Deutschland werden die Poken ab Mai für ca. 14EUR erhältlich sein. Ein Demonstrationsvideo findet ihr nach dem Break.

Was haltet ihr von dieser Möglichkeit der Kontaktaufnahme? Bevorzugt ihr die „altmodische“ Art, mit Visitenkarten, etc.?

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

15 Responses to “Social Networking leicht gemacht”

  1. Jan sagte am 05.04.2009 um 16:06

    Die Frage ist nicht welche Variante man besser findet, sondern welche Variante die sinnvollere ist. Da ich denke, dass diese Poken nicht sonderlich weit verbreitet sind, bleibt am Ende wieder die „altmodische“ Visitenkarte, leider!

    Die praktischere und coolere Idee, wenn auch nicht in Form dieser Spielzeuge, sind eindeutig Poken, sie müssen halt nur „businesstauglich“ sein.

  2. saperalot sagte am 05.04.2009 um 16:32

    wenn das teil nicht so dä… ausssehen würde 🙂 die idee an sich ist ja gut nur dann müßte man beides dabei haben ausser jeder hat soeinen poken dabei

  3. dominik sagte am 05.04.2009 um 17:40

    Ich finde die Teile echt genial – Du könntest ja mal welche verlosen 🙂

  4. Mike Lowrey sagte am 05.04.2009 um 19:56

    Wenn man die Daten nicht auf den Server von denen hochladen müsste und das Design ansprechender wäre, eine echt praktische Sache.

  5. Obihoernchen sagte am 05.04.2009 um 20:28

    Coole Idee – Design mal sogarnicht mein Geschmack getroffen xD

  6. vince sagte am 05.04.2009 um 20:46

    (Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei Poken um Profile handelt, die man dann nacher einsehen kann, wie bei studivz und Konsorten. Würden damit Daten wie auf einer Visitenkarte abgefragt, hätte man eventuell ein kleines Datenschutzproblem. Denn wer sagt den, dass Poken diese Daten nicht benutzt. Vielleicht für eine kleine Marktforschung?)
    Auf andere Leute im realen Leben zugehen und sie frei ansprechen ist mit Poken im im Extremfall wohl nicht mehr. Abgesehen davon, dass man mit den Leuten ins Gespräch über ein derart ungewöhnliches Stück Hardware kommt. Und in diesem Gespräch wird man dann wohl mehr über die Person erfahren, als im Nachhinein über das Netz. Jedenfalls nicht nur reine Fakten. Man denke an die berühmten 3 Sekunden.
    Sollten wirklich viele Leute Poken nutzen, nur dann ergibt sich der Sinn dieser Gerätschaft, so besteht die Gefahr, dass Kontakte einfach selektiert werden. Wo kann man da denn noch Erfahrungen im Ungang mit anderen sammeln, wenn man Person nach Gusto auswählen: „Nehm ich, nehm ich nicht…oh der spielt Golf, also nehm ich in nicht“. Eingeschleifte Vorurteile anderen gegenüber festigen sich damit bei einem Daueruser von Poken. Man will sich anderen öffnen, schaut mit Poken aber nie über den eigenen Tellerrand. Man klassifiziert andere unbekannte Menschen und lernt neue Ideen anderer nicht kennen. Selbst wenn man den gegenüber anspricht, ob er die Daten hat, besteht auch die Gefahr, dass man im Nachhinein zu schnell selktiert, da die Person irgendwelche ungewünschten Fakten auf ihrem Profil hat. Poken macht soziale Kontakte also wirklich einfach.
    Schließlich ist die Idee doch sehr alt oder nicht? Ich meine mich daran erinnern zu können, dass es vor einigen Jahren ähnliche „Sticks“ gab. DIese piepten, sobald sich jemand mit einem ähnlichen Gerät in unmittelbarer Nähe aufhielt. Das war jedenfalls irgendwo noch sinnvoll, da dass entsehende Gespräch direkt verfläuft und man sich „beschnuppern“ kann.

    Die Idee ist des Weiteren irgendwie komisch, da doch heutzutage viele Leute mit ihrem Handy Bluetooth haben und so ihre Daten schnell austauschen können. Ferner gibt es sowas wie Telefonnummern. Die kann man auch ganz schnell austauschen und hat später ein noch viel spannenderes Gespräch beim ersten Anruf. Das bietet Poken nicht!

  7. vince sagte am 05.04.2009 um 20:55

    Des Weiteren: Hat heutzutage jeder Bluethooth? Nein. Werden alle Poken haben?
    Billige Werbeidee um ordentliche Kohle abzusahnen. Bin schon auf die ersten Partybesucher gespannt, die ihre Daten übertragen wollen und schließlich zu alten Methode der Handynummer greifen, da niemand da ist. Oder einfach: „Bei Studivz heiße ich so und so…such mich doch mal“. Bei letzterem kommt ein Gespräch jedenfalls noch zustanden und man läuft nicht herum und schreit seinen studi-namen blöde herum. Poken ist also in gewisser weise „stilles Rumschreien;))“

  8. vince sagte am 05.04.2009 um 21:00

    ja ja…make your life easy….
    Visitenkarten machen das für Buisnessleute auch!

  9. vince sagte am 05.04.2009 um 21:02

    wenns nur einfach Daten wie Adressen wären….wieso werden die dann nicht auf einem extra Screen angezeigt….hier wollen Leute Daten für Werbung ect.

  10. vince sagte am 05.04.2009 um 21:15

    Das ist warscheinlich wirklich Marktforschung. Man hat Probanden, die dieses Gerät erwerben. Aufgrund des Designs werden es warscheinlich Jugendliche und KInder sein. Man geht dabei nicht davon aus, das die Käufer von Poken sich wie wild miteinander verknüpfen sondern eben nur mit Leuten, mit denen man sich richtig gut versteht. Mögliche Hypothese der Studie: Wie oft treten Jugendliche in Kontakt zu anderen. (für was immer die Ergebnisse dann gut sein sollen) Die Anzahl der Kontakte wird dann im Endeffekt in der Statistik dargestellt. Da die Probanden in ihrem Profil warscheinlich auch ihr Alter angeben müssen, kann man die sozialen Beziehungen in der Statistik schön nach Alterkohorte abrufen. Nach diesen Daten (Anzahl der Beziehungen und Kontakte, Zeitraum der letzten Kontakte ect) könnte sich dann z.B. die Werbung die auf der Page angezeigt wird, richtete sich dann nach dem Verhalten des Users und z.B. dessen Alter.

  11. Florian sagte am 06.04.2009 um 12:09

    Die sehen ja ganz knuffig aus, aber ich stell mir vor das man dann garnicht mehr redet und nur noch die Poken für sich „sprechen“ lässt.

  12. Sebi sagte am 06.04.2009 um 23:08

    Ich find die toll!

  13. Nina sagte am 11.04.2009 um 23:08

    Ich denke, dass sich Poken im Laufe der Zeit im Bereich Blogging und ähnlichen durchsetzen kann.

    Wenn es aus dem Hobbybereich ins Business geht, ist die Hemmschwelle doch höher und Visitenkarten sind dort leider nicht so schnell zu verdrängen.

    Ich hab einen und bin bisher sehr glücklich damit.

  14. Sonja sagte am 13.04.2009 um 19:39

    Wenn die 5€ kosten nehm ich sie 😉

  15. Benny sagte am 06.05.2009 um 01:27

    Poken kann man inzwischen auch in Deutschland z.B. hier kaufen:

    http://www.get-a-poken.de

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