Essentielle Auto-Gadgets für einen besseren Wiederverkaufswert

Am 26. Mai 2013

Wer sich schon einmal einen Neuwagen zusammengestellt hat oder gerade darüber nachdenkt, wird schnell merken, dass der Basispreis nur der Anfang ist.

Wenn man sich die Extras ausgesucht hat, auf die man einfach nicht verzichten will, steht meist eine deutlich höhere Summe unter dem Strich. Doch welche Extras sollte man trotz des höheren Preises zukaufen?

Die Idee für diesen Artikel kam mir, da ich gerade nach einem guten Gebrauchten suche und feststelle, dass die Ausstattung sehr oft zu wünschen übrig lässt.

Viele Geschäftsfahrzeuge werden entweder mit dem kleinsten Motor und einigen Extras oder mit dem größten Motor und dafür fast ohne Extras gekauft, da die Unternehmen immer nur ein gewisses Budget für das Auto vergeben. Da heisst es dann Power oder Komfort.

Es reift aber gerade eine Generation heran, die in Sachen Ausstattung einfach andere Ansprüche hat. In meinem Fall ist die Bluetooth-Freisprechanlage und ein vernünftiges Onboard-Navi einfach Pflicht. Lieber spare ich mir die Ledersitze als eine vernünftige Freisprecheinrichtung. Das die Ausstattung besonders wichtig ist, haben auch Gebrauchtwagen-Ankäufer erkannt und bewerten die Fahrzeuge sehr geziehlt anhand der verbauten Extras. Die Autoankauf-Experten von Wirkaufendeinauto.de erklärten mir, dass die Innenausstattung eines Fahrzeugs zwar keine großen Emotionen bei den Käufern auslöst, die Kaufentscheidung aber stark negativ beeinflussen kann.

Das macht eigentlich Sinn. Man kauft kein hässliches Auto wegen einer besonders guten Klimaanlage, kauft sich aber auch nicht seinen Traumwagen, wenn der keine verbaut hat.

Bei modernen Fahrzeugen werden die Gadgets immer mehr. Neue BMW’s lassen sich per Smartphone starten, absperren und die Lichter bedienen. Viele Limousinen haben mittlerweile mobiles Internet oder auch DVB-T an Bord.

Folgende Ausrüstungsgegenstände werden in Zukunft (meiner Meinung nach) so wichtig wie die Klimaanlage sein um einen vernünftigen Wiederverkaufswert zu erhalten:

1. Onboard-Navi
Die Zeit der Straßenkarten ist lange vorbei. Ich glaube aber auch, dass fummelige TomToms mit Ladekabel nicht wirklich die Lösung sind. Ein eingebautes Navi ist mittlerweile auch bei Kleinwagen kein echter Luxus mehr.

2. Bluetooth-Schnittstelle
Sein Handy ins Auto legen und sofort über die Lautsprecher telefonieren können? Anrufe per Sprachsteuerung starten? Wer das einmal in einem Auto kennenlernen durfte, wird alles Andere als Steinzeit wahrnehmen.

3. Multimedia-Funktionen
USB-Port, Video-Wiedergabe und eine vernünftige MP3-Verwaltung sind zwar nicht kriegsentscheidend aber auf jeden Fall ein Pluspunkt.

4. (Vorsicht Zukunftsmusik) Appfähige Onboard-Computer
Dass man für seinen Bordcomputer Apps herunterladen kann ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Die Möglichkeiten (und auch ein paar Risiken), die sich dadurch eröffnen sind einfach gigantisch und werden das Autofahren meiner Meinung nach komplett umkrempeln.

Diese Extras werden früher oder später bei fast allen Autosegmenten wichtig werden. Lediglich Supersportler, Oldtimer und die Dacia-Modellreihe werden davon wohl ausgenommen sein 😉

Bildquelle: Sony – Sony Autoradio mit App-Remote-Funktionaliät

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