Apple zeigt flexible Batterien – kommt die iWatch?

Am 5. Juli 2013 von
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Schaut man in die Gerüchteküche der Technik-Branche, fallen zwei Namen sehr häufig: das Apple iTV und die Apple iWatch. In den letzten Tagen verdichten sich die Meldungen um einen baldigen Start der smarten Uhr.

Nachdem die Apple iWatch angeblich in einer Werbung gesichtet wurde, ging man von einem Start zur jährlichen Entwicklerkonferenz „WWDC“ aus. Später wurde klar, dass sich die Konferenz eher mit Software-Updates, weniger mit Hardware beschäftigen wird. Und so gerieten die Gerüchte eher in den Hintergrund, bis sich Apple Anfang der Woche den Namen „iWatch“ als Marke in Japan patentieren ließ.

Bedingt durch die ovale Bauweise einer Uhr, müssen andere Anforderungen an ein Material gestellt werden. Da sowohl Displays, als auch Akkus normalerweise auf einer geraden Ebene arrangiert sind, wird zu einem anderen Konzept gegriffen. Wie Patently Apple herausgefunden hat, haben die Entwickler bei Apple nun eine Lösung für dieses Problem gefunden. So heißt es:

„Apple’s invention relates to flexible battery packs for use in electronic devices that overcome one or more of the drawbacks of conventional battery packs. In one embodiment of the present disclosure, the flexible battery pack may include a plurality of cells, such as galvanic or photovoltaic cells. The battery pack also may include a plurality of laminate layers coupled to the cells that include a top laminate layer and a bottom laminate layer.“ – P.A.

Obwohl eine Möglichkeit für das Arrangement augenscheinlich gefunden wurde, kann man noch nicht von einem zügigen Verkaufsstart ausgehen. Relativ unüblich für Apple ist auch die späte Registrierung der Trademark, die sonst mehre Monate / Jahre zuvor gemacht wird.

Deshalb ist davon auszugehen, dass sich die Uhr aktuell in einem „Closed Alpha“-Stadium befindet. Bisher ist wenig an die Öffentlichkeit durchgedrungen, was genaue Spezifikationen betrifft. Fest steht, dass die Uhr von der Hardware ähnlich aufgestellt sein wird, wie die Smart Watch-Konkurrenz von LG. Da aber auch andere Hersteller an einer Smart Watch arbeiten sollte Apple sich nicht allzu viel Zeit lassen.

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#Apple #Technik #Autos - Das charakterisiert mich wohl ziemlich gut. Ich bin seit Jahren begeisterter Apple-Nutzer und komme aus der schönen CeBIT-Metropole Hannover. Wenn man mich antreffen möchte, kann man das ganz gut auf Twitter oder Google+ tun.

5 Responses to “Apple zeigt flexible Batterien – kommt die iWatch?”

  1. Klaas M. sagte am 05.07.2013 um 18:32

    Na aber hallo, interessant isses. Aber wird das wirklich so ein tolles Gerät? Ich will scher nicht mit einer Uhr am Ohr rumlaufen und telefonieren wie James Bond. Hoffentlich wird es nicht sowas..

  2. AppDevPro sagte am 06.07.2013 um 02:18

    Tolles Patent, aber heißt das dann dass mein Uhrenband jetzt dicker wird wegen den verbauten Akkus? Das will ich aber nicht.

  3. AppDevPro sagte am 06.07.2013 um 02:26

    Ausserdem ist mir gerade die Analogie zu diesem Beitrag aufgefallen. https://www.newgadgets.de/58552/samsung-smartphone-akku-in-der-schweiz-explodiert/

    Wenn hier ein Akku platzen sollte, dann wirds gefährlich.

    • Florian P. sagte am 08.07.2013 um 09:19

      Vorallem wenn man draußen in der Sonne liegt und die Uhr noch an hat…

  4. Metalhead6 sagte am 06.07.2013 um 17:46

    Ich bin schon super gespannt auf die Smartwatch von Apple. Sie werden damit wieder eine neue Ära einleiten wie damals mit dem iPad.
    Die Akkus oben auf dem Bild sind aber nicht wirklich flexibel. Es sind einfach mehrere Akkus parallel geschaltet.

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