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Alle Informationen zum Oppo N1 mit Drehkamera

10.12.2013

Alle Informationen zum Oppo N1 mit Drehkamera

Das Unternehmen Oppo ist noch nicht lange auf dem Markt, hat aber mit seinen recht hochwertigen Smartphones schon für einiges an Aufsehen gesorgt. Nun folgt mit dem Oppo N1 der neuste Streich der heute vorgestellt wird.

Eines der Features sticht sofort ins Auge, denn Oppo verbaut im N1 eine Drehkamera, d.h. ihr habt die Möglichkeit die Hauptkamera die sich ja normalerweise immer hinten befindet, nach vorne zu drehen.

Als Display hat man ein 5,9-Zoll Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) IPS Display mit einer Pixeldichte von 377 ppi gewählt. Ganz schön groß, hier hätte ich mir persönlich lieber etwas mit einem Zoll weniger gewünscht.

oppo n1 smartphone

Als Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon 600 Quad-Core zum Einsatz, der mit 1,7GHz getaktet ist. Es ist zwar nicht der Snapdragon 800, gehört aber dennoch zu den schnellsten mobilen Prozessoren die derzeit auf dem Markt sind. 2GB Arbeitsspeicher sind für das System vorhanden, der Benutzer kann sich entscheiden ob er 16GB oder 32GB Speicher haben möchte. Von der Konnektivität haben wir hier Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 b/g/n, Wifi-Direct, Wifi Display, GPS, NFC und USB OTG.

Das mit der Kamera gefällt mir schon sehr gut, denn ich habe mich immer gefragt wieso kein Hersteller auch vorne eine ordentliche Kamera verbaut, bei den ganzen Selfies die man so im Netz sieht. Auch hatte ich selber damals noch ein Handy (kein Smartphone) das solch eine Drehkamera verbaut hatte und fand es immer ganz toll. Oppo hat diese Möglichkeit wiederentdeckt und bietet sie auf dem N1 an. Eine Drehkamera alleine reicht natürlich nicht aus um mich zu begeistern, hier muss auch die Qualität stimmen und ich hoffe Oppo hat hier nicht am Kameramodul gespart. Neben der Kamera ist auch eine Dual-LED integriert. Man setzt hier auf eine 13-Megapixel Kamera mit einer Lichtstärke von f/2.0.

camera2x

Eine weitere Besonderheit des Oppo N1 ist das Betriebssystem, zumindest möchte Oppo es ein wenig von Android abgrenzen und deshalb nennt es sich Color. Es basiert auf Android 4.2 Jelly Bean und beinhaltet 410 Designverbesserungen gegenüber dem normalen Android. 37 Patente hat Oppo hierfür beantragt, da bin ich mal gespannt wie es ist. Ich bin ja bei Benutzeroberflächen bzw. Änderungen vom Hersteller am Vanilla Android immer sehr skeptisch und mache mir Sorgen um die Performance, aber schauen wir mal was Oppo hier entwickelt hat. Es wird aber auch möglich sein sich hier CyanogenMod zu installieren, denn Oppo macht es den Nutzern leicht es zu installieren. Mit dem O-Touch Panel auf der Rückseite kann man leichter durch Seiten scrollen. Ideal wenn man das Smartphone nur in einer Hand hält und scrollen möchte. Das Touchfeld auf der Rückseite misst 12 cm2.

o-scroll

Mit O-Click Control wird dem Smartphone eine Fernbedienung in Schlüsselanhängergröße beigefügt, welches z.B. als Fernauslöser für die Kamera dient. Auch könnt ihr mit dem O-Click euer Smartphone leichter finden, denn es gibt per Knopfdruck einen Alarm von sich. Die Verbindung wird mittels Bluetooth aufgebaut.

o-click

Das Oppo N1 wird ab heute, den 10. Dezember für 449€ (16GB, weiß) in den Handel kommen. Auf jeden Fall ein fairer Preis für die gebotene Leistung, die Features und die besondere Kamera. Ich bin gespannt wie es sich anfühlt, denn mit seinem 5,9-Zoll Display ist es ja nicht gerade kompakt, sondern ein typisches Phablet. Vor allem die Möglichkeit offiziell CyanogenMod nutzen zu können wird hier für viele interessant sein.

One Comment
  1. Josef Türk
    Tolle Sache das gefällt mir. Bei den Eckdaten zur Kamera könnte man darauf schließen dass die Bilder nicht die schlechtesten sein werden.

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