ISOStick gaukelt ein optisches Laufwerk vor

Am 2. August 2011

Zwar kann man heutzutage jeden USB-Stick mittels Software wie ISOLinux bootbar machen, aber der ISOStick arbeitet da doch ein klein wenig anders. Er gaukelt dem PC ein optisches Laufwerk vor und bedient sich im Hintergrund einfach einer *.iso Datei, die ihr auf den 8GB Stick hinterlegt habt. Im Prinzip arbeitet es genauso wie die U3-Sticks, die ja neben dem USB-Stick auch ein DVD-Laufwerk simulieren können um dort die Software zu speichern.

Ich finde diese Lösung deutlich praktischer als die Softwarelösung um den USB-Stick bootbar zu machen. Nun werden sich vielleicht einige fragen wofür das überhaupt gut sein soll und wieso man denn bitte ein optisches Laufwerk simulieren möchte. Wer gerne viel Software oder Betriebssysteme auf sein Netbook oder ein Ultrathin Notebook installieren möchte und kein externes optisches Laufwerk hat, der wird sich über solch eine einfache Möglichkeit wirklich sehr freuen.

Noch ist der ISOStick nicht verfügbar, aber ein 8GB Stick soll bald für 75$ verfügbar sein.

<via: Liliputing>

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

2 Responses to “ISOStick gaukelt ein optisches Laufwerk vor”

  1. CvanS84 sagte am 02.08.2011 um 12:13

    Wie bereits bei Twitter geantwortet, ist ein CD-Laufwerk ein alter Hut.
    Allerdings habe ich etwa 2 Monate gebraucht, bis ich selbst die entsprechenden Lösungen gefunden habe.

    Da ganze funktioniert mit Handelsüblichen USB-Sticks,
    Nachteil ist jedoch dass die Chipsätze von zwei Bestimmten Herstellern sein
    müssen wobei ich leider nur 2 Funktionierende Sticks habe dessen Chips von ein
    und demselben Hersteller sind, den anderen Chipsatz konnte ich folglich leider nicht testen).

    Zunächst braucht man das Tool USBDeview
    (http://nipp.es/gc Downloadlink fast ganz unten, Programm muss mit Admin-Rechten ausgeführt werden)
    und guckt, welche VendorID der Stick hat.
    Diese Angabe ist das wichtigste bei der ganzen Sache.

    Handelt es sich um die VendorID 090c, handelt es sich um einen SMI Chipsatz,
    bei der VendorID 1307 um einen USBEST Chipsatz.

    Sollte (mindestens) einer eurer Sticks den 090c Chipsatz haben,
    laded euch das Programm SMI UFD utility runter und führt es (ebenfalls mit Admin-Rechten)
    aus.
    (PS: auf der Download-Seite http://nipp.es/gd gibt es noch eine Detailierte und Bebilderte Anleitung)

    Im Programm erstellt man eine „Autorun“-Partition, die nichts anderes ist als ein Emuliertes Laufwerk,
    gibt mit dem Schieberegler die benötigte Größe ein und wählt ein ISO-Image aus.
    Im Informationsbereich seht ihr, ob die CD-Partition groß genug ist.
    Ist das gegeben, einfach auf Make drücken.

    WICHTIG: Auf dem Stick wird alles Platt gemacht!!!!
    Unbedingt die benötigten Daten sichern!!

    Bei der VendorID 1307 benötigt ihr das Tool UCDexec.exe
    welches ebenfalls über http://nipp.es/gd zu erhalten ist.
    Das Verfahren ist das gleiche wie zuvor auch.
    (wobei dieses Tool ausschließlich Daten- und CD-Partition erstellen kann,
    das SMI-Tools kann deutlich mehr;) )

    Ich hatte auch mal eine Liste gefunden, in der Funktionierende Sticks
    aufgelistet waren, finde diese jedoch leider nicht mehr.
    Da ich euch diese eigentlich nicht vorenthalten möchte,
    werde ich diese per Twitter nachreichen.

  2. CvanS84 sagte am 04.08.2011 um 14:52

    Übrigens handelt es sich um ein Kickstart-Projekt, bei dem ein gewisser Betrag „gespendet“ wird, bis das benötigte Startkapital zusammengekommen ist.

    Kommt der erforderliche Betrag nicht zu Stande, ist das Geld idr verlohren.
    Kommt der Betrag wie hier zu Stande erhält man den co-Finanzierten Artikel.

    Bei einer Serienproduktion würde der Artikelpreis noch sinken.

    Da aus diesem Artikel nicht hervorging, dass es sich um ein Kickstarter handelt, nehme ich hiermit zurück, dass es ein Wucherpreis ist;)

    PS: Der Endgültige Preis könnte bei etwa 30€ liegen und ist, da keinerlei „Neubrennen“ nötig ist (wie aus dem Video hervorgeht werden die ISOs auf der Datenpartition abgelegt und per Konfiguration ausgewählt, also eine wesentlich aufwändigere Programmierung des Chips) durchaus Interessant – sofern das ganze in Serie geht 😉

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