Google Nexus 7 getestet

Am 13. Juli 2012 von
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Das Google Nexus 7 ist das erste Tablet welches unter dem Google Nexus Brand verkauft wird. Es wurde auf der Google I/O Entwicklerkonferenz vorgestellt und hat einen NVidia Tegra 3 Quad-Core Prozessor verbaut und ein 7-Zoll IPS Display. Wer mich kennt, der weiß dass 7-Zoll Tablets genau mein Ding sind und ich mit Tablets die ein größeres Display haben nicht so gerne unterwegs bin. Ich arbeite zwar gerne zuhause mit 10-Zoll Tablets, aber wenn ich unterwegs bin, dann kommt für mich nur ein 7-Zoll Tablet oder kleiner in Frage. Das Google Nexus 7 wird bald verfügbar sein, zuerst jedoch nur in den USA, Kanada und UK. Auf dem Google I/O selbst gab es natürlich für jeden Entwickler ein Tablet geschenkt und mein Kollege Chris von Tabtech hat sich eines davon zugelegt und einmal angetestet.

Über die Performance des Quad-Core Prozessors NVidia Tegra 3 muss man eigentlich nicht mehr viele Wort verlieren, wir kennen die Geschwindigkeit vom ASUS Transformer Prime oder dem HTC One X. Damit ihr euch nicht noch einmal den ganzen Test durchlesen müsst gibt es hier die Vorteile und Nachteile des Tablets. Die Verarbeitung des Tablets ist gut. Da es von ASUS hergestellt wird, ist dies aber nicht verwunderlich.

Das 7-Zoll IPS Display hat eine relativ hohe Auflösung von 1280 x 800 Pixel und ist auch mit ca. 400nit schön hell. Ein Vorteil, wenn nicht sogar DER Vorteil eines Google Nexus Gerätes ist die Verwendung eines puren Android Betriebssystems. Es werden nicht wie bei anderen Herstellern noch zusätzliche Programme oder Benutzeroberflächen installiert, die den Benutzer eher stören und das System verlangsamen. Auf dem Nexus 7 ist das pure Android 4.1 Jelly Bean drauf. Der Akku ist mit einer Laufzeit von ca. 10 Stunden bei Videowiedergaben auch ganz gut und sorgt dafür dass euch unterwegs nicht der Saft ausgeht.

Natürlich hat das Tablet auch Nachteile, so gibt es keinen microSD Kartenslot, man muss also bereits im Vorfeld wissen ob man sich das 8GB oder das 16GB Modell holt. Ich würde dann gleich die 16GB bevorzugen. Ausserdem hat die 1,2-Megapixel Frontkamera keinen LED-Blitz, was aber auch irgendwie zu verkraften ist, da man mit solch einer „schlechten“ Kamera ohnehin nicht wirklich Bilder machen möchte.

Ich werde in einigen Tagen hoffentlich mein Nexus 7 aus UK erhalten und dann werde ich es mir mal genauer anschauen und testen ob es auch wirklich meinen mobilen Alltag durchhält.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

One Response to “Google Nexus 7 getestet”

  1. mic sagte am 13.07.2012 um 19:50

    Hast du einen Shop gefunden, der das Nexus 7 aus UK nach DE verschickt oder eine private Quelle?

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