Lauf Maschine, lauf – Akku-betriebene Gehhilfe aus den USA

Am 15. Juli 2015

Die Laufbewegungen von Menschen und Tieren sind technisch noch immer eine ziemliche Herausforderung. Doch wenn das geplante „Vehikel“ nicht völlig autonom funktionieren muss, lässt sich da schon eher etwas machen, wie ein US-Amerikaner jetzt mit seiner Laufmaschine gezeigt hat.

(Bild: strandbeest.com)

(Bild: strandbeest.com)

Wer kennt sie nicht, die Strandbeest aus den Niederlanden, deren aufwendige Konstruktion den Wind zur Fortbewegung mit hunderten Füßen nutzen? (übrigens auch als 3D Modell zum Ausdrucken bei shapeways) Deren Aufbau ist natürlich für den Durchschnittsbastler zu schwierig und für den Straßenverkehr ungeeignet, aber als Beispiel für die Funktionsweise der Laufmaschine ausreichend.

Mit Windkraft arbeitet die „Laufmaschine“ von Izzy  Swan, dem amerikanischen Bastel-Erfinder, aber eben nicht. Wie seine anderen Entwicklungen (Kinderdreirad, Rasenmäher, etc) wird auch die neuste Entwicklung die Kraft von Akkuschrauberantrieben nutzen, mit denen er insgesamt auf etwa eine Meile Reichweite kommen will. Funktionabel und strassentauglich wäre die Laufmaschine also schon (siehe Video), wenngleich hierzulande wohl noch die Anforderungen an die StVO erfüllt werden müssten.

Ein Ersatz für einen Rollstuhl ist die Laufmaschine aber nicht, denn dafür wackelt sie zu sehr hin und her. Sicher, wir Menschen wackeln ja auch immer vom rechten auf das linke Bein und zurück, aber Rollifahrer sind das nicht unbedingt mehr gewohnt und könnten mit entsprechenden Gegenbewegungen das Modell wohl sogar zu Fall bringen.

Einen Rollstuhl für meine Bekannte, mit dem man auch die Treppen rauf kommt, werden wir also weiter suchen müssen.

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