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ASUS U36JC Power Subnotebook im Erfahrungsbericht

Am 9. April 2011

Mit dem U36JC hat Asus vor einigen Monaten ein Subnotebook auf den Markt gebracht, welches sich zeigen lassen kann. Wir haben das Vergnügen mit einem silbernen (auch in schwarz erhältlich) Testgerät von Asus Deutschland gehabt und möchten unsere Erfahrungen in diesem kleinen Bericht mit euch teilen.

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Datenblatt Zusammenfassung

Prozssor : Intel® Core™ i5 480M Prozessor 2x 2,66 Ghz (TurboBoost bis 3,19 GHz)

Ram: 4096 MB DDR3 SDRAM (2 von 2 Modulen verbaut)

Display: 33 cm (13,3″) mit 1366 x 768 Pixel, glossy, LED-Backlight, HD-ready

Grafikkarte: NVIDIA GeForce 310M DDR3 (1024 MB dedizierte)

Festplatte: 500 GB, 5400rpm ,S-ATA

Schnittstellen: VGA , HDMI , USB 2.0 , USB 3.0

Sonstige Ausstattung: 5in1 Card Reader, Bluetooth , 1000 Mbit/s LAN, Wireless LAN 802.11 B/G/N, Altec Lansing Lautsprecher. Mikrofon-in, Kopfhörer-out Multi-Touchpad.

Abmessungen: 322 x 232 x 19 mm (mm)

Akku: bis zu 10 Stunden, 5600 mAh

Gewicht: 1.7 kg

 

Verarbeitung

Zuerst fällt dem Betrachter bei diesem Gerät eines auf: 19mm Höhe, 1,7kg Gewicht. Das sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch gut an – nämlich beim Tragen. Das Asus U36JC ist als mobiler Begleiter gedacht und fast alles ist dementsprechend hergestellt. Auf zusätzliche und experimentelle Gimmicks wurde verzichtet und alles sitzt am Platz. Nicht klappert, nichts rattert, alles sitzt fest im Gehäuse. An dieser Stelle weiß der Hersteller auch mit der Chiclettastatur zu überzeugen. Diese lässt sich an keiner Stelle eindrücken und lässt sich auch sehr angenehm tippen. Die Druckpunkte sind gelungen und FN-Taste sitzt zwischen der STRG- und Windows-Taste.

Laut Hersteller handelt es sich bei dem Gehäuse um eine „samtige“ Aluminium-Magnesium Legierung. Die ersten “Anfühlproben” ergeben, dass es nicht nur ein Marketing-Gag ist, sondern sich die Beschichtung tatsächlich sehr angenehm anfühlt. Es freut uns, dass der Body um die Tastatur und der Deckel ebenfalls von dieser Beschichtung betroffen sind. Das Gerät befindet sich an der Grenze zwischen Business und Consumer Electronics. Das macht uns Asus mit dem spiegelnden Glossy-Display und dem Klavierlackrahmen deutlich. Auch die blauen LEDs für die Statusanzeigen und den Powerknopf bleiben Geschmackssache.

Der vom Body abstehende Rahmen bringt einen Schlitz hervor, welcher auf dem ersten Blick als Macke wahrgenomen wird, aber je länger man vor diesem Gerät sitzt, desser mehr gewöhnt man sich daran. Schön ist es trotzdem nicht.

Fazit: Sehr gut verarbeitet, robuster und trotzdem leichter Begleiter.

Performance

Die Performance des U36JC möchten wir anhand des Prozessors, der Grafikleistung und des Akkus etwas genauer betrachten. Der Windows-Leistungsindex ist zwar nicht die detaillierteste Quelle, dennoch spiegelt sie ganz gut das Gesamtbild wieder. Die 4,3 bei der Grafikleistung liegt wohl mit der im Normalgebrauch deaktivierten Nvidia Grafikkarte zusammen.

Prozessor

Ein Leistungskiller ist das Subnotebook von Asus nicht unbedingt doch in seiner Gewichtsklasse definitiv ein Monster. Der Normal Voltage Intel® Core™ i5 480M Prozessor mit Doppelkern taktet mit 2,66 GHz als „normales Maximum“. Asus liefert die Geräte mit einer vorinstallierten „Super Hybrid Engine“, welches den Akkuverbrauch und eben dementsprechend die Leistung regelt. Mit einem FN-Shortcut lässt sich das Subnotebook in den „Performance“-Modus umstellen. Das lässt zwar den Akkuverbrauch stark steigen (bei entsprechender Beanspruchung des Prozessors), aber dafür erreicht der Prozessor eine Taktung von bis zu 3,19 Ghz. Das reicht für anspruchsvolle Anwendungen wie Photoshop oder Premiere.

So viel Gutes und nichts negatives? Das hätte ja nicht sein können. So entarnt sich die sonst so lüfterlos verhaltende Machine als Lärmquelle im ruhigen Homeoffice und der Lüfter an der linken Seite hält den Kaffee schön warm, wenn man mit voller Leistung arbeitet.

Grafik

Ein Minuspunkt bei den meisten Subnotebooks ist sicherlich die Grafikleistung. An dieser Stelle merken wir, dass Asus mit diesem Gerät einiges besser zu machen versucht. Das scheint ihnen auch relativ gut gelungen zu sein. Die Nvidia GeForce 310M bietet 1 GB dedizierten Ram, welcher sich bei Bedarf sogar am Hauptspeicher bedient. Mit diesem ungewöhnlichen GPU+Ram paket lassen sich Spiele wie das aktuellste Need For Speed u.ä. problemlos mit den anspruchvollsten Einstellungen zocken. Doch Spiele neuster Generation bringen das Gerät bereits nach einigen Minuten zum schwitzen. Hier müssen wir uns mit einer mittleren Einstellungen zufriedengeben, auch um einen Brand auf der Bodenseite, unterhalb der GPU zu vermeiden.

Akku

So schlank und solch ein Leistungslieferant. Doch wie verhält es sich mit dem Akku? Der 5600 mAh Akku soll laut Hersteller bis zu 10 Stunden Ausdauer bieten. Das mag zwar im Leerlauf stimmen, ist aber selbst im normalen Bürogebrauch nicht der Fall. Aber dennoch hält der Akku bis zu 8 Stunden im Normalverbrauch. Multimedialer Einsatz zieht diese Skala um einige Stunden runter und bei leistungshungrigen Anwendungen müssen wir uns mit ein paar Stunden zufrieden geben.

Die Software “Super Hybrid Engine” ist von Werk aus installiert. Wie viele andere Hersteller bietet Asus damit sämtliche Leistungsmodi an. “Batery Saving”, “Entertainment” und “High Performance” stehen zu Auswahl. Selbstverständlich wird je nach Wahl die CPU gedrosselt und der GPU Einsatz geregelt. Mit der HybridEngine wird die GPU nur bei Bedarf in Anspruch genommen. Einfache grafische Aufgaben, wie die Aero Oberfäche, werden dem Onboard Chip überlassen. Das verrät uns auch die 4,3 beim Leistungsindex, aber auch die 8 Stunden Einsatzbereitschaft.

Sonstiges

Als Besonderheit sticht am Gerät die blaue USB-Buchse an der rechten Seite ins Auge. Da wir keine USB 3.0 Gerät zur Hand haben, können wir die Übertragungsraten leider nicht testen. Bei Anschluss von USB 2.0 Sticks und Festplatten stellen wir keine wesentlich höheren Übertragungsraten fest.

Video

Bilder

Fazit

Der Asus U36JC ist – wie mehrfach erwähnt – ein robuster Alltagsbegleiter mit besonderen Qualitäten. Für den Preis um die 800,- € platziert er sich zudem in einem angenehmen Preis-Leistungs-Rahmen.

Positiv:

  • Maße
  • Gewichtsklasse
  • Tastatur

Negativ:

  • Glossy Display (spiegelnd)
  • Abstand zwischen Display und Body
  • Keine Statusleuchte für die Feststelltaste, Num, etc.

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2 Kommentare zu “ASUS U36JC Power Subnotebook im Erfahrungsbericht”

  1. Elusian sagte am 09.04.2011 um 17:53

    Die Oberfläche (nicht das Material!) wurde mit dem Asus G73 letztes Jahr eingeführt (gut, wenn man natürlich die silberne Version für’s Unboxing bekommt ist das vergleichsmäßig etwas schlecht ;D). Das LED-Display ist leider schlecht, warum man hier nicht zum besseren LED-Display (wie es Apple brav tut) gegriffen hat, ist unbegreiflich (es ist unendlich schlecht mit seinen knapp 190 cd/m², vorallem in der prallen Sonne), es sei denn man möchte mit der Kostenersparnis unbedingt die Leute über den Preis vor das MBA abgreifen.Dreck gelangt leider zu schnell zwischen Tastatur und Display wenn es zugeklappt ist. Hier hätte man die Display Aussenwölbung der Tastaturoberfläche anpassen müssen. Ansonsten halt die schreckliche Tastatur von Asus, ich beziehe mich hier auf die rechte Shift-Taste. Solange die nicht endlich größer wird und die Pfeiltasten nach unten verlagert werden (Mit Wink auf so ziemlich jeden anderne Hersteller die es inzwischen zum Standard gemacht haben), ist bei Vielschreibern wie mir, die immer über die rechte Shift-Taste gehen, spätestens da das Interesse am Gerät verloren. Und es ist eigentlich wirklich gut.

  2. Anonymous sagte am 12.04.2011 um 20:15

    Eine Frage zum Laufwerk, da es keinen gibt. Wie sieht es eigentlich mit der Recovery und Formatierung aus?