Google Drive im Praxistest

Am 25. April 2012

Ich bin jetzt bei Google Drive. Gerade erreichte mich die Mail dass ich nun auch Google Drive nutzen kann. Gesagt getan! Nun habe ich mich also bei Google Drive eingeloggt und was sehe ich da? Es sieht auf den ersten Blick so aus wie Google Docs. Wir haben auf der rechten Seite all unsere Daten und Dokumente wenn wir vorher schon mit Google Docs gearbeitet haben. Ich habe also bereits alle meine Textdateien und Tabellenkalkulationen in Google Drive.

Man kann nun auch noch eine Software für seinen PC, Mac oder sein mobiles Gerät herunterladen um dann auf von diesen Geräten auf die Dateien zugreifen zu können und nicht immer den Browser nutzen zu müssen – wobei mir das herzlich wenig ausmacht um ehrlich zu sein. Da ich privat derzeit einen Mac nutze habe ich mir mal schnell die Mac-Version heruntergeladen und installiert und siehe da, man bekommt einen Ordner namens “Google Drive” angezeigt, in dem nun bereits alle Dateien angezeigt werden die sich in meiner virtuellen Festplatte in der Cloud befinden.

So sieht es dann aus wenn ich mit dem Browser mein Google Drive anschaue (http://drive.google.com)

Bei der PC und Mac-Version muss man sich natürlich vorher erst einmal authentifizieren, bevor man loslegen kann.

Nach der Installation und dem Login gibt es dann einen Ordner namens “Google Drive” in dem nun all eure Dateien liegen

Wenn ich nun meine eigenen Dateien hinzufügen möchte kann ich dies einfach per Drag & Drop tun und schon werden sie im Ordner angezeigt. Man muss dabei natürlich bedenken dass es etwas dauern kann bis die Dateien dann auch im Browser sichtbar sind, denn sie müssen ja erst einmal in die Cloud geladen werden, was je nach Internetverbindung dann einige Minuten dauern kann. Ich habe testweise erst einmal ein Bild einer Erdbeere hochgeladen um mir mal anzuschauen was man mit den Dateien alles machen kann. Die 5MB Datei wurde dann ca. in einer Minute hochgeladen und war dann auch im Browser auf drive.google.com sichtbar.

Man kann sich die Datei dann einfach anschauen und auch über  Man kann sich die Datei dann einfach anschauen und auch einige Einstellungen vornehmen, wie beispielsweise eine Beschreibung oder einen Kommentar dazu abgeben. Man kann die Datei dann an eine Email hängen oder auch mit anderen teilen. Über den blauen “Share”-Button auf der rechten Seite kann man dann auch festlegen wie man die Datei dann teilen möchte. Ob sie beispielsweise einfach so für alle Menschen im Netz frei sichtbar sein soll, auch ohne Google Account oder nur per direktem Link den ich meinen Freunden und Bekannten dann zuschicken kann oder nur privat für mich und eine Gruppe an Leuten die ich in Google Drive per Emailadresse definieren kann.

Alle Informationen zu eurem Google Drive auf einem Blick

Was kann man alles mit der Datei machen

Wie wollt ihr eure Datei mit anderen teilen?

Natürlich hat sich nun nicht wirklich viel geändert, wer Google Docs früher genutzt hat, der kennt sich aus und weiß wie es gemacht wird und unter Google Drive kann man auch gleich neue Textdokumente, Tabellenkalkulationen etc. erstellen, also wie ein aufgebohrtes Google Docs bei dem man nun jede Datei hochladen kann. Die 5GB Speicher die einem Google zu Beginn an schenkt, dürften wohl für ca. 90% der Benutzer vollkommen ausreichen. Ich habe nicht vor bei Google nun meine ganzen Urlaubsfotos hochzuladen. Wer wirklich mehr Speicher benötigt, der kann sich ganz einfach mehr Speicher kaufen. Die Preise für zusätzlichen Speicher sind sogar ganz schön human, so kosten 25GB $2.49 / Monat und man erhält auch noch 25GB für Picasa und Google Mail, 100GB kosten $4.99 / Monat. Wer mehr benötigt, der bekommt auch mehr, so geht das Angebot von Google bis zu 16TB (!) Speicher, der dann $799,99 im Monat kostet.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

2 Kommentare zu “Google Drive im Praxistest”

  1. Stephan sagte am 28.04.2012 um 19:20

    nicht nutzbar – in 3 Tagen dauerbetrieb hat er von meinen 200.000 Dateien (20GB) nicht mal 40.000 hochgeladen. Bei einem PC Neustart fängt er von vorne an. Hab mit 100 GB gekauft, kann es aber nicht nutzen ;(

  2. Patrick sagte am 29.04.2012 um 22:44

    Ich bin sehr zufrieden. Werde die 5GB sicherlich nicht voll bekommen, aber speichere dort meine Unterlagen für die Uni und es ich früher auch mit Docs gearbeitet habe ist es super easy!

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