Apple Entwicklerseite gehackt

Am 23. Juli 2013 von
singleimage

Wie Apple soeben offiziell per Email bekanntgegeben hat, wurde die Entwicklerseite am Donnerstag von einem Hacker angegriffen und es wurden Benutzerdaten entschlüsselt.

Bei den Kollegen von TechCrunch hat sich aber nun ein Ibrahim Balic gemeldet, der im Bereich Security unterwegs ist. Er hatte vor kurzem 13 Bugs über die Bugreport-Seite von Apple gemeldet. Um Apple aufzuzeigen was alles über diese Bugs und Sicherheitslücken möglich ist, hat er Informationen von 73 Benutzern als Beweis an Apple geschickt, aber auf seinen Rechnern befinden sich Daten von über 100.000 Benutzern. Seine Aktion hat er auch dokumentiert, wahrscheinlich genau für diesen Fall. Es ist derzeit nicht klar ob Apple mit dem Hackerangriff die Bugreports und die damit verbundenen Entschlüsselungen von Balic meint, es ist aber auch nicht auszuschließen, denn sie kommen natürlich einem Angriff gleich. Balic ist auf der Facebook Whitehat List vertreten, eine Liste mit Danksagungen an Personen die Bugs und Sicherheitslücken in Facebook gemeldet haben, dies könnte ihm eventuell ein wenig helfen. Dennoch hat er den Fehler gemacht die Benutzerdaten auszulesen und auch abzuspeichern, was ihm nun eine Menge Ärger einbringen könnte.

Apple Developer Hack

Apple hat sich hierzu auch bei den Kollegen gemeldet und einige Details genannt. Der Hack betrifft nur die Entwickleraccounts und nicht die normalen iTunes Accounts. Es wurden keine Daten zu Kreditkarten ausgelesen. Bisher gibt es auch keine Informationen wann die Entwicklerseite wieder online gehen wird, Apple ist natürlich gerade dabei die Sicherheitslücken zu schließen und herauszufinden was alles ausgelesen wurde.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

Ein Kommentar zu “Apple Entwicklerseite gehackt”

  1. Kippy sagte am 23.07.2013 um 15:14

    Der kann sich auf was gefasst machen! Das ist kein Hinweisen auf einen Bug, das war schon ein Schritt zuviel.

Hinterlassen Sie eine Antwort