Teufel Rockster XS Testbericht

Am 14. Dezember 2015 von
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Mit dem Rockster XS bringen Lautsprecher Teufel nun auch eine mobile Version des gigantischen (aber immer noch mobilen) Bluetooth-Lautsprechers „Rockster“ auf den Markt. Der vergleichsweise winzige Bruder sieht nicht nur genau so cool aus wie sein großes Vorbild. Auch klanglich soll er voll überzeugen können. Ob ihm das gelingt und was er sonst noch so zu bieten hat, haben wir für euch etwas genauer unter die Lupe genommen.

Lieferumfang

Im Lieferumfang des Rockster XS findet ihr neben dem Lautsprecher an sich noch das passende Equipment zum Laden, bestehend aus einem USB-Steckernetzteil (5V/2,1A) und einem 80cm langen USB-Ladekabel. Eine Bedienungsanleitung für alle, die sich mit der Materie noch nicht so auskennen sollten, liegt selbstverständlich auch bei.

Teufel Rockster XS - Lieferumfang

Optik & Verarbeitung

Der Rockster XS ist 17,8cm lang, 8,8cm breit, um die 7cm tief und bringt 770 Gramm auf die Waage. Er kann sowohl vertikal als auch horizontal aufgestellt werden und macht in jeder Lage eine tolle Figur. Das leicht kühle Gehäuse aus schwarzem Aluminium vermittelt einen sehr wertigen Eindruck, ist schön stabil und das Gitter an der Front bietet mit dem großzügig platzierten Firmenlogo und den roten Zierleisten am Gitterrand schöne Details und setzt tolle Akzente. Sowohl Ober- als auch Unterseite sind vollständig gummiert. Dies sorgt nicht nur für einen sicheren und rutschfesten Stand, sondern auch für guten Gripp. Allerdings erweist sich das Gummi auch als kleiner Fusselmagnet. An der Oberseite befinden sich 5 Bedientasten, mit denen ihr die Standard-Musikbefehle Play/Pause, Bluetooth, Lauter, Leiser direkt am Gerät ausführen könnt. In direkter Mitte befindet sich der 5. Button, der den Outdoor-Modus aktiviert (und währenddessen rot aufleuchtet). An der Unterseite verbergen sich unter einer Gummiabdeckung die Ports für AUX-In, USB-Charging und ein Micro-USB Port zum Laden des Lautsprechers. Des Weiteren findet ihr hier den Power Button. Alle Knöpfe bieten einen schön knackigen und klaren Druckpunkt.

Handhabung

Aktiviert wird der Rockster XS über einen Knopf an der Unterseite des Gerätes. Zwar muss man hierfür immer erst die runde Gummiabdeckung zur Seite klappen/wegdrehen, was anfangs durchaus etwas umständlich erscheinen mag; In der Praxis fällt dies aber kaum ins Gewicht und geht schnell von der Hand. Außerdem drückt sich die Abdeckung durch das Eigengewicht automatisch wieder ein, wenn man den Lautsprecher vertikal aufstellt. Die Betriebsbereitschaft des Lautsprechers wird nicht nur durch einen angenehmen, bassstarken Jingle, sondern auch über eine rote Kontrollleuchte an der Front signalisiert.

Wie für einen ordentlichen Bluetooth-Speaker üblich können 2 Zuspielgeräte gleichzeitig mit dem Rockster XS verbunden werden, was vor allem auf Partys für mehr Flexibilität sorgt. Die Kopplung der Geräte funktioniert ganz einfach über einen längeren Druck auf die Bluetooth-Taste an der Oberseite und einer anschließenden Zuordnung über das Smartphone. Ist ein Gerät aktiv verbunden, wird dies über eine weitere, blaue Leuchte an der Front signalisiert. Natürlich können auch beim Rockster XS 2 Einheiten miteinander gekoppelt werden, was ein noch besseres Stereo-Erlebnis ermöglicht. Eine kleine Anzeige neben dem Bluetooth-Symbol auf eurem Smartphones zeigt zudem den ungefähren Akkustand eures Rockster XS an. Dank AUX-Buchse an der Unterseite könnt ihr euer Wiedergabegerät alternativ auch per Klinkenkabel kabelgebunden verbinden und der USB Charging Port (5V/1A) nebenan sorgt dafür, dass eurem Smartphone nicht so schnell der Saft ausgeht.

Zwar könnten sich Teufel für die Zukunft mal überlegen, ihre mobilen Lautsprecher so zu konfigurieren, dass sie per App aktiviert werden können; Denn wie bereits die Konkurrenz von Ultimate Ears bewiesen hat, geht doch nichts über einen aus der Ferne aktivierbaren Speaker. Ansonsten bietet das Gerät aber auch in dieser Kategorie keinerlei Kritikpunkte.

Technik

Unterhalb des Frontgitters wurden 2 46mm 2-Wege-Breitbandlautsprecher verbaut. Unter dem Teufel Schriftzug an der Rückseite verbirgt sich ein länglicher, 46x100mm Tieftöner. Das Gerät spielt mit einem maximalen Schalldruck von 86dB und in einem Frequenzbereich zwischen 62 und 20.000Hz. Als Energiequelle wurde ein 4400mAh Lithium-Ionen-Akku gewählt, der über den Micro-USB Port geladen wird. Er ist nach 3 Stunden vollständig geladen und verspricht eine Spielzeit von bis zu 14 Stunden. Das Gerät bietet Bluetooth 4.0 mit apt-X für eine kabellose Musikübertragung in CD-Qualität und die an der Oberseite verborgene NFC-Schnittstelle sorgt für eine komfortable Handhabung.

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Klangqualität

Auch in Sachen Klang kann der Rockster XS überzeugen. Was einem direkt auffällt, sind nicht nur die schön klaren Höhen, sondern auch das ansprechend voluminöse Bassfundament, das für die Größe des Gerätes wirklich beachtlich ist. Auch die mittleren Frequenzen sind so gewählt, dass selbst auf Anschlag noch ein harmonisches Klangbild entsteht und gehalten werden kann. Selbst bei niedrigster Lautstärke untermalen die tiefen Frequenzen das Klangbild immer noch erstaunlich gut und voluminös, was für einen solchen Lautsprecher leider nicht selbstverständlich ist. Auch sonst erweist sich der Rockster XS als guter Allrounder, der mit den gängigsten Musikrichtungen sehr gut umzugehen weiß. Was der Zwerg wirklich drauf hat, zeigt sich bspw. bei „How Low“ von Ludacris, einer unserer Referenz-Songs wenn es um bassintensive Musik geht.

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Die Gesamtlautstärke geht vollkommen in Ordnung und selbst unser 23m² großer Testraum konnte für einen Lautsprecher dieser Größe ausreichend beschallt werden. Der kleine Wunsch nach etwas mehr Endlautstärke sollte dennoch nicht unerwähnt bleiben. Der Zwerg hat schon was drauf, zum richtigen abrocken fehlte es aber ab und an noch etwas an Kraft. Keinesfalls ein Beinbruch und schon meckern auf höherem Niveau, aber es gibt durchaus gleich große Geräte, die lauter spielen. Ist mal etwas mehr Dampf erforderlich, steht zwar noch der Outdoor-Modus zur Verfügung, der den Lautstärkepegel nochmals hörbar anhebt; Diesen sollte man jedoch wirklich nur im Freien verwenden, da sich Indoor die Höhen zu stark in den Vordergrund drängen und das Klangbild nicht mehr ganz so schön daher kommt. Im Freien hingegen klingt das Ganze aber durchaus brauchbar, da sich hier der Sound ganz anders entfalten kann.

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Fazit

Die Audioschmiede aus Berlin hat mit ihrem mobilen Bluetooth-Lautsprecher Rockster XS einen gelungenen und empfehlenswerten Begleiter für unterwegs auf die Beine gestellt, der nicht nur mit einer 1A Verarbeitung punkten kann, sondern auch optisch sehr geil daher kommt. Kann man nicht anders sagen, denn das Design ist ein echter Eyecatcher und rockt definitiv. Doch das Gerät sieht nicht nur gut aus, es kann auch im Klang überzeugen. Dieser ist schön klar, in jeder Lautstärke überraschend bassstark und ausgewogenen aufeinander abgestimmt. Ernsthaft zu kritisieren gibt es nichts groß, jedoch hat man selbst auf Anschlag ab und an den Wunsch, man könnte die Lautstärke noch ein wenig mehr anheben. Für „noch lauter“ gibt’s zwar den Outdoor-Modus, den sollte man aber auch wirklich nur im Freien verwenden. Mit einer aktuellen UVP von 179,99€ ist der Rockster XS sicherlich kein Schnäppchen, doch wie bei Teufel gewohnt bekommt man hier durchaus was für sein Geld geboten.

Positiv

+Outdoor-Modus
+Sehr coole Optik
+Wertige Verarbeitung
+Klarer und bassstarker Sound
+Bedientasten direkt am Gerät
+Spritzwasser- und staubgeschützt

Negativ

-Lautstärke teilweise nicht ganz am Optimum

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3 Responses to “Teufel Rockster XS Testbericht”

  1. Matze sagte am 14.12.2015 um 22:53

    Bitte…es heisst StandarD!

    • Johannes sagte am 15.12.2015 um 11:56

      Hi Matze, du hast selbstverständlich recht! Da hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Hab ihn direkt behoben. Danke für den Hinweis!

  2. Trick sagte am 25.01.2016 um 15:54

    Kein Kommentar sondern eine Frage, welche Micro’s kann ich für den XS verwenden? – Welche könnt Ihr empfehlen?

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