Hands On mit dem Samsung Chromebook auf der IFA 2011

Am 7. September 2011

Beim Samsung Chromebook scheiden sich die Geister, die einen finden das 12-Zoll Subnotebook mit Google Chrome OS als Betriebssystem wirklich sehr toll und die anderen argumentieren damit, dass man all das natürlich auch mit jedem „stinknormalen“ Netbook oder Subnotebook auch machen könnte.

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Ich hatte mir zwar das Chromebook bereits im Juni auf der Computex angeschaut, aber dort war die WLAN Verbindung so schlecht dass ich leider überhaupt nicht den Hauptbestandteil von Chrome OS zeigen konnte, nämlich den Google Chrome Browser. Auf der IFA gab es am Stand von Samsung glücklicherweise ein gutes WLAN-Netz und somit konnte ich endlich mal die Vorzüge des Cloud-Notebooks genießen. Man kann alle Aufgaben mittels dem Browser erledigen, so kann man dank der Google Dienste wie dem Kalender, Google Mail oder Google Docs so ziemlich alle Aufgaben unterwegs mit seinem Chromebook erledigen und das alles ohne Dateien lokal zu speichern, alles in der Cloud.

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Dafür braucht man jedoch eine ständige Verbindung ins Internet, sei es durch WLAN oder 3G. Ich bin bei der ganzen Cloudcomputing-Geschichte noch etwas skeptisch, ich weiß noch nicht ob solch eine Anbindung die ganze Zeit gewährleistet ist. Wenn ich beispielsweise im Zug sitze bricht alle paar Minuten die UMTS Verbindung ein und dann kann ich nicht mehr ins Netz, das ist schon im Normalfall ärgerlich, aber was ist wenn man ein Cloudsystem nutzt wo man auf Internet angewiesen ist? WLAN gibt es zwar an immer mehr Orten, aber immer noch nicht ausreichend genug. Wir brauchen wohl noch ein paar Jahre bis wir flächendeckend mit stabilem und schnellem Internet ausgestattet sind.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

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