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Intel weitet Kooperation mit Facebook aus

19.01.2013

Intel weitet Kooperation mit Facebook aus

Server werden heutzutage immer größer, teurer und wichtiger. Durch Cloud und weitere Technologien sind die Rechenzentren immer weiter gewachsen. Durch das Wachstum werden auch die Netzwerke immer weiter ausgelastet. Hohe Transferraten müssen auch in der Zukunft gewährleistet sein und vor allem, muss die Bandbreite bei den immer größer werdenden Datenmengen ebenfalls wachsen.

Hier setzen Intel und Facebook ihre Arbeit an. Genau an diesem Punkt. Durch die Kooperation sollen die Racks der Zukunft entstehen. Was bedeutet „Rack der Zukunft“ für beide Firmen? Modularität ist das Zauberwort. Die Rack-Server der Zukunft bestehen aus Computer-, Netzwerk- und Storage-Systemen. Alle diese Komponenten sind voneinander unabhängig und können jederzeit getauscht werden. Wahrscheinlich entstehen über einen längeren Zeitraum betrachtet geringere Kosten für Hardware wie bei  gewöhnlichen Rack-Servern.

Nicht nur die Rack-Modularität, sondern auch eine neue Kommunikationstechnik ist das Ziel beider Unternehmen, deren Kooperation schon etwas länger andauert. Denn die einzelnen Rack-Bausteine müssen auch untereinander kommunizieren. Hier kann Intel auf mehr als ein Jahrzehnt Forschung von Silizium-Photonik Lasern, Modulatoren und Detektoren zurückgreifen. Doch was bedeutet das alles? Intel versucht das kostengünstige Silizium mit optischen Komponenten zu verbinden. Das soll eine erhöhte Geschwindigkeit und Energieeffizienz bewirken. Statt wie bisher die Signale elektrisch und über Kupferkabel zu übertragen, sollen nun Lichtstrahlen und dünne Glasfasern diese Aufgabe übernehmen.

Eins muss man der Kooperation lassen, die Idee von Rack-Modulen und einem Modularen-Aufbau, der Kosten und Energie spart, scheint ein wichtiger Schritt im Server-Segment zu sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Kooperation weiter entwickelt, wenn sie jedoch ihr Konzept wirklich realisieren und zu einem guten Preis veröffentlichen können, dann gibt es neue Konkurrenz auf dem Server-Markt. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich die Kooperation weiterentwickelt und finde die Idee und die Umsetzung sehr interessant und werde sie weiterverfolgen.

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