Alleskönner? – Steelseries Flux InEar

Am 21. April 2013 von
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Ein InEar-Headset, welches zum Gaming taugt? Ungewöhnlich. Viele Gamer setzen auf OverEar-Headsets, doch muss es wirklich ein solcher Formfaktor sein, um inGame alle Gegner orten zu können oder reicht ein angepasstes InEar-Headset, wie das neue Flux InEar von Steelseries? Wir konnten es für euch herausfinden.

InEar vs. OverEar / AroundEar

Die Vorteile eines InEar-Headsets gegenüber der OverEar oder AroundEar-Lösung liegen auf der Hand. Die kleinen Kopfhörer lassen sich schnell zusammenpacken und verschwinden ebenso fix in der Hosentasche. So kann man das Headset auch am Smartphone nutzen um zu Telefonieren oder Musik zu hören, was mit den meisten etablierten Gaming-Headsets im OverEar Schwierigkeiten bereiten dürfte. Zum Einen verfügen diese teilweise nur über einen USB- und keinen Klinke-Anschluss, was sie natürlich von Beginn an untauglich für sonstige Verwendung macht, zum Anderen sind viele neben dem unhandlichen Formfaktor auch klanglich gar nicht auf sonstige Verwendung abgestimmt. Musik hören wird mit den meisten 5.1 bzw. 7.1 Gaming-Headsets zum wahren Graus.

Klang und Sprache

Doch wie schneidet das Flux InEar in Sachen Klang und Sprache ab? 6mm große Neodym-Magnete sind für den Ton zuständig und produzieren einen Frequenzbereich von 20Hz bis 20KHz bei einer Impedanz von 19 Ohm. Das Klangbild gestaltet sich, wie erwartet, durchaus ausgewogen, der Bass ist ebenfalls akzeptabel. Die Mikrofonqualität lässt keine Wünsche offen, die Stimme war stets glaskar zu erkennen. Was auffällt, ist die mangelnde Noise-Cancelling Funktion, welche normalerweise für das Herausfiltern von Hintergrundgeräuschen verantwortlich ist. So kann beim Telefonieren in der Stadt oder an sonstigen belebten Orten zu Verständigungsschwierigkeiten mit dem Gesprächspartner kommen.

Verarbeitung & Lieferumfang

Die Verarbeitungsqualität ist, wie vom dänischen Peripherie-Hersteller gewohnt, solide und hochwertig. Die Materialien fühlen sich sauber verarbeitet an, die matte Oberfläche an den EarPieces und am Mikrofonstück, sowie die Bandstruktur des etwa 1 Meter langen Kabels verleiht dem Headset einerseits einen schlichten aber eleganten Look und führt dazu, dass sich das Kabel in der Hosentasche nicht mehr so leicht verknotet. Im Lieferumfang enthalten ist neben der 3 verschiedenen Gummi-Aufsätze [S, M, L], welche für festen und komfortablen Sitz sorgen, auch eine nützliche CarryingPouch, die man wunderbar zum alltäglichen Transport nutzen kann. Meiner Meinung nach hat diese die optimale Form und Größe. Viele andere Hersteller geben zwar auch ein solches Extra mit, jedoch sind diese meistens unhandlich und nicht für den Hosentaschentransport gedacht.

Fazit

Für etwa 35 € ist das Steelseries Flux eine gelungene Alternative zu klobigen Gaming-Headsets, wenn man oft unterwegs ist. Wunder darf man vom kleinen Schwarzen aber nicht erwarten, an die deutlich teureren Konkurrenten kommt das Flux nicht heran, jedenfalls in puncto Ortung. Das allgemeine Klangbild fand ich überzeugend, die Verabeitungsqualität stimmt genauso wie die schöne Optik und auch der Preis geht für mich in Ordnung. Für LAN-Parties das Steelseries Flux InEar sehr gut geeignet und auch im Alltag erweist es sich als treuer Begleiter mit einem soliden Lieferumfang. Einziger Nachteil bleibt die fehlende Noise-Cancelling-Funktion. Wer diese jedoch nicht allzu oft benötigt findet im Flux InEar genau das Richtige.

 

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Autor :

PC-Gaming und Gaming-Peripherie, das sind die Hauptgebiete von Laurin

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