NSA zahlte Sicherheitsunternehmen 10 Millionen USD für Hintertürchen

Am 22. Dezember 2013 von
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Mal wieder ein starkes Stück wenn dies wirklich der Wahrheit entspricht. Wie aus einem Bericht hervorgeht, hat die NSA einem Unternehmen eine Menge Geld gezahlt um Verschlüsselungen schwach zu halten.

Wie Reuters berichtet wurden dem IT-Sicherheitsunternehmen RSA von der NSA 10 Millionen US-Dollar gezahlt um eine Verschlüsselung zu verwenden die ein Hintertürchen für die Sicherheitsbehörde zu lassen.

Die Software bSafe von RSA wird von hunderten Millionen von Personen genutzt um Daten zu verschlüsseln, damit keine Unbefugten Personen diese einsehen können. RSA gibt sogar an dass ihre Verschlüsselung Suite B konform sein, Suite B ist eine Sicherheitseinstufung die 2005 von der NSA zusammengestellt wurde und Verschlüsselungsalgorithmen empfiehlt. Die Gelder seien geflossen damit der Verschlüsselungsalgorithmus genau so implementiert wurde wie die NSA dies wollte.

Der Deal sei nicht direkt zwischen NSA und RSA abgelaufen, Reuters behauptet jedoch alles untersucht zu haben und man sei sich sicher dass der Deal zwischen den beiden Unternehmen stattgefunden hat.

Da weiß man am Ende tatsächlich nicht mehr wem man vertrauen kann, wenn selbst Unternehmen die unsere Daten eigentlich schützen sollten, trotzdem noch Hintertüren einbauen, die ja am Ende nicht nur von der NSA, sondern von jedem der über das Wissen verfügt, entschlüsselt werden können.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

2 Responses to “NSA zahlte Sicherheitsunternehmen 10 Millionen USD für Hintertürchen”

  1. Robert sagte am 22.12.2013 um 11:34

    Einfach nur ekelhaft und krank!

  2. christopher sagte am 23.12.2013 um 09:18

    Das ist echt schade, denn solche Firmen sollten uns eigentlich vor der NSA schützen und jetzt arbeiten die Hand in Hand..

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