Testbericht: MSI GT72 Gaming-Notebook

Am 29. August 2014 von
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Wer auch unterwegs nicht aufs Zocken verzichten kann, der kommt nicht um ein Gaming-Notebook herum, denn normale Notebooks haben meist nicht genügend Leistung um die aktuellen Shooter oder Rennspiele laufen zu lassen, da sie eher für eine lange Akkulaufzeit optimiert wurden. Dem MSI GT72 sieht man schon an dass ihm das absolut egal ist, denn hier zählt einfach nur die reine Kraft der Hardware. Wir haben den neusten 17,3-Zoll Gaming-Boliden von MSI in einem Praxistest unter die Lupe genommen.

Das MSI GT72 wurde erstmals auf der Computex 2014 in Taipei vorgestellt. Es unterscheidet sich gegenüber seinem Vorgänger MSI GT70 vor allem im neuen Gehäuse, welches noch einmal mehr für die leistungsfähige Hardware optimiert wurde. Ein luftigeres Design auf der Unterseite und auf der Rückseite zwei große Lüfterausgänge, damit die Abwärme auch kontrolliert von den großzügig dimensionierten Lüftern hinaustransportiert werden kann.

Es wird vorerst drei Konfigurationen in Deutschland geben, die sich allesamt folgende Hardware teilen: Ein 17,3-Zoll Anti-Glare Full HD Display, als Prozessor einen Intel Core i7-4710HQ Quad-Core mit einer Taktrate von 2,5GHz (im Turbo-Boost bis zu 3,5 GHz), 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, der auf Wunsch auch auf 32 Gigabyte aufgestockt werden kann und die Nvidia GeForce GTX 880M Grafikkarte mit 8 Gigabyte GDDR5 VRAM. Ein echtes Kraftpaket also, das so manchen Desktoprechner beschämt in der Ecke liegen lässt. Das Gehäuse ist gamingtypisch sehr auffällig im schwarz-roten Design mit Aluminiumelementen.

Die Konfigurationen unterscheiden sich eigentlich nur von der eingesetzten HDD-/SSD-Kombination, so kommt immer eine 1 Terabyte Festplatte zum Einsatz, aber die SSD-Konfiguration ändert sich, so kann man hier bis zu drei 128GB SSDs im RAID ordern, die dann ein extrem flottes 384GB Laufwerk für das Betriebssystem und die Spiele bereitstellt. Somit sind schnelle Ladezeiten garantiert.

Mit einem Gewicht von 3,8 Kg und einer Dicke von 4,8 cm ist das Notebook alles andere als ein portables Leichtgewicht, aber das muss es auch nicht sein. Hier wurde eher Wert darauf gelegt dass man auf der nächsten LAN-Party nicht mit seinem Bigtower anreisen muss, sondern bequem mit einem Gaming-Notebook. In den beiden High-End-Konfigurationen kommt das Notebook nämlich noch zusätzlich mit einem hochwertigen Notebook-Rucksack, denn man will seine Investition ja auch schützen.

In meinem Testbericht-Video wurden natürlich auch Spiele installiert, Battlefield 4, Bioshock Infinite und Grid 2 waren drei gute Titel die auch immer noch gerne gezockt werden und einigermaßen aktuell sind. Die Spiele wurden in den höchsten Einstellungen gespielt und wie man sehen kann absolut ohne Probleme, hier ist also noch einiges an Reserveleistung vorhanden um auch in den kommenden Monaten oder Jahren die aktuellen Spiele meistern zu können. Aber so ein Gaming-Notebook ist natürlich nicht nur etwas für Gamer, sondern auch für alle die oft mit leistungshungrigen Anwendungen zutun haben. Wer also oft Bilder / Videos bearbeitet oder mit 3D-Grafik zutun hat, der freut sich natürlich auch über massig Leistung.

Natürlich hat das auch seinen Preis. Ab 2.000€ geht es los, wer das absolute Maximum möchte, der muss dann schon 2.700€ hinblättern.

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Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

2 Responses to “Testbericht: MSI GT72 Gaming-Notebook”

  1. Robert sagte am 30.08.2014 um 01:03

    Wattn Brummer! Dann doch lieber ein Netbook für unterwegs.

    • Sascha sagte am 09.09.2014 um 20:52

      So viel Power muss man erst mal in ein Notebookgehäuse bringen. Im Vergleich mit den anderen Gaming-Notebooks der gleichen Klasse ist das GT72 aber noch dünn und leicht.

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