MEGA: Verschlüsselte Skype-Alternative im Browser angekündigt

Am 29. Dezember 2014

Der mittlerweile in Neuseeland wohnende Deutsche Kim Dotcom – gebürtig Kim Schmitz – welcher ursprünglich hinter Megaupload und mittlerweile hinter MEGA steht, hat heute Morgen via Twitter verkündet, dass er mal wieder großes plant. Genauer geht es um einen Face-To-Face Videochat, welcher ähnlich wie Google Hangouts vollständig im Browser funktionieren soll.

Neu dabei ist jedoch, dass dieser vollkommen verschlüsselt übertragen wird. Außerdem soll er vollständig in den relativ erfolgreichen Cloud-Speicherdienst MEGA integriert werden und damit schnelle Dateiübertragungen zwischen den betroffenen Personen ermöglichen.

Bei Google Hangouts benötigt man für die Videotelefonie obwohl das ganze im Browser läuft ein Plugin, welches lokal auf dem Computer installiert werden muss. Gut vorstellbar ist, dass Dotcom einem solchen Plugin den Kampf angesagt hat. Der primäre Gegner dürfte aber Skype sein. Diesen hat er sogar namentlich in seinem Ankündigungstweet erwähnt. Verständlich, denn bei Skype wird Privatsphäre bekanntlich nicht sehr groß geschrieben.

 

Autor :

2 Responses to “MEGA: Verschlüsselte Skype-Alternative im Browser angekündigt”

  1. al-Kommentar sagte am 02.01.2015 um 12:06

    Mache ich einen Denkfehler, oder ist Skype nicht verschlüsselt? Soweit ich weiß, verschlüsselt Skype den Traffic automatisch – allerdings ist der Quellcode der Verschlüsselung nicht bekannt und die Schlüssel liegen auf Skype-Servern

    • Karim Geiger sagte am 03.01.2015 um 03:19

      Ja, Skype ist verschlüsselt. Allerdings nur die Verbindung von dir zum Skype-Server. Dort wird dann entschlüsselt und neu verschlüsselt. Ergo können Skype und u.U. auch dritte die Unterhaltung mithören. Bei MegaChat soll das wegfallen, die Firma selbst kann also auch nicht mithören, da zwischen beiden Anwendern verschlüsselt wird.

Schreibe einen Kommentar