Uber für Amazon: On your way?

Am 19. Juni 2015 von
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Unter dem vielsagenden Begriff „on my way“ erprobt Amazon angeblich eine Art Lieferservice nach Vorbild des Uber-Dienstes, bei dem Privatleute Pakete und Päckchen an bestimmten Sammelstellen aufnehmen und einzeln zu Kunden bringen sollen, die auf ihrem Weg liegen. Ein Geschäftsmodell, das sogar bei uns nicht verboten werden könnte.

Der Zusammenhang zwischen Uber und dem oben beschriebenen Amazon Dienst ist natürlich eine App, die Paket-Erwartenden und Paket-Lieferanten zusammen bringt. Dafür müssen die Fahrer vor allem ihre Bereitschaft signalisieren, sich also sozusagen auf Status grün setzen, wenn sie denn eine Fahrt antreten, bei der sich das lohnen könnte.

Ähnlich wie bei uns leben ja auch in den USA ziemlich viele Leute etwas abseits, so dass eine einzelne Lieferung dahin besonders kostspielig ist. Sich im Gegenzug ein paar Euro dazu zu verdienen, wenn man alte Freunde jotwedee besucht, mag dafür gern kurz beim benachbarten Ranger, Farmer oder Bauern anhalten und ein Päckchen abgeben.

Da Amazon damit niemandem ins Geschäft pfuscht, dürfte diese Art der Lieferung auch nicht in irgendeiner Art geschützt sein, so dass sich prinzipiell sogar Firmen rein  zu diesem Zweck gründen könnten. Ein Verbot wegen uralter Ständeregeln zur Sicherung von Pfründen scheint jedenfalls  ausgeschlossen.

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