Light L16: Aus 16 Sensoren ein Bild machen

Am 12. Oktober 2015 von
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Quantität statt Qualität, darauf setzt das Startup „Light“ mit der L16-Kamera. Dank 16 1/3,2″ Bildsensoren mit je 13 MP möchte man so ein 52 Megapixel-Foto erschaffen.

Ja, richtig gelesen. Die Kamera enthält nicht wie normale Fotoapparate einen Sensor zur Aufnahme des Bildes, sondern 16 unabhängige, welche alle etwa die Qualität des Sensors der Kamera des Samsung Galaxy S4 haben. Verbaut wurden fünf mal 35 mm-Objektive, fünf mal 70 mm und sechs mal 150 Millimeter.

Dies ermöglicht nicht nur ein Bild mit extrem vielen Pixeln, sondern auch die Möglichkeit die Tiefenunschärfe noch im Nachhinein zu bearbeiten, da das Bild dann aus vielen Layern besteht. Selbstverständlich bleibt bei einer solch hohen Auflösung auch dann noch ein klares Bild, wenn man ordentlich hereinzoomt. Sicherlich ist diese Kamera nicht für jedermann geeignet, allein schon, weil ein Bild etwa 300 MB an Speicherplatz belegt, ein interessantes Konzept ist es aber allemal.

Die etwas seltsam aussehende Kamera mit teilweise durch Spiegel gekrümmten Sensoren kann in Zukunft natürlich auch wirklich erworben werden. Light gibt auf der Firmenwebsite neben ein paar Beispielfotos auch einen Termin an: Im Sommer 2016 wird die Light L16 dann auf den Markt kommen. 1699 US-Dollar muss man allerdings auf den Tisch legen, um die Kamera mit den 16 Sensoren zu bekommen.

Abgesehen von der oben genannten Technik enthält das Gerät aber natürlich noch etwas mehr Features. So gibt es einen 5 Zoll Touchscreen, WLAN, GPS, sowie einen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss. Auch ein LED-Licht ist dabei, einen Blitz gibt es jedoch nicht. Zum festhalten der Fotos verbaut man einen fest installierten 128 GB Speicher, sowie einen Akku, welcher für ca. 400 Fotos halten sollte.

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