Nissan X-Trail Fahrbericht

Am 15. Februar 2016 von
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Schnee und eine malerische Alpenlandschaft in Tirol, da kommt doch richtiges Winterfeeling auf. Wer mich kennt, der weiß dass ich nicht unbedingt der Wintersportler bin, ich nutze die Zeit lieber um mit dem neuen Nissan X-Trail ein wenig in und um Innsbruck durch die winterliche Idylle zu cruisen und die Vorteile des Allradantriebs zu erleben.

Nissan hat mit dem Nissan Juke, dem Nissan Qashqai und dem Nissan X-Trail einiges zu bieten wenn es um den Crossover-Bereich geht. Wir sind mit dem Nissan X-Trail nun das größte Modell gefahren und hier unsere Erfahrungen der Probefahrt in unserem Fahrbericht.

Nissan X-Trail - 1

Die Technik des Nissan X-Trail

Beginnen wir doch gleich einmal mit Zahlen, immerhin nicht gerade unwichtig beim Fahrzeugkauf. Nissan bietet beim X-Trail zwei Motorvarianten an, einmal ein 1,6 Liter Vierzylinder Diesel mit einer Leistung von 96 kW / 130 PS. Diesen Motor gibt es dann auch als ALL-MODE 4x4i. Das maximale Drehmoment beträgt 320 nM bei 1.750 U/min. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der X-Trail mit dem Dieselmotor in 10,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 188 km/h angegeben. Alternativ wird auch noch ein 1,6 Liter Vierzylinder Benziner mit 120 kW / 163 PS angeboten, hier aber nur mit Frontantrieb. Gefahren sind wir den Diesel mit Allrad, denn wir wollten ja mal schauen was dieser Antrieb so leisten kann.

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Fahrerassistenzsysteme und Sicherheit

Mit der Safety Shield Technologie, bestehend aus Totwinkel-Assistent, Bewegungserkennung, Spurhalte-Assistent und dem autonomen Notbrems-Assistent, hat man Fahrerassistenzsystem verbaut, die dem Fahrer unter die Arme greifen. Es kann ja immer mal passieren dass man unachtsam ist und Safety Shield Assistenten sind hier auf jeden Fall die kleinen Helferchen für mehr Sicherheit. Abgesehen davon gibt es noch einen Fernlicht-Assistenten der dafür sorgt dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird, eine Verkehrszeichen-Erkennung und einen Berganfahr-Assistenten. Auch beim Einparken kann ein Assistent behilflich sein und den X-Trail in Lücken fahren, die auf den ersten Blick für den Fahrer vielleicht zu klein erscheinen. Mit dem Around View Monitor hat man vor allem in Parkhäusern jeden Winkel des Fahrzeugs im Blickfeld und eine 360° Rundumsicht um das Fahrzeug um Hindernisse direkt erkennen zu können.

around view monitor

Infotainment

Ab der Ausstattungsvariante X-Trail 360° erhält man das NissanConnect Infotainmentsystem. Dieses bietet ein 7-Zoll Touchscreen, die Navigation und natürlich auch die Möglichkeit ein Smartphone zu verbinden um die eigene Musik zu genießen, wenn das Radio gerade nichts hergibt. Navigation war wunderbar einfach und schnell zu bedienen und leitete uns anstandslos an unsere gewünschten Ziele. Auch während der Fahrt konnte man bequem und schnell die Karte vergrößern- und verkleinern, denn Nissan hat dafür einen dedizierte Drehknopf neben dem Infotainment. Solch eine Lösung finde ich während der Fahrt deutlich bequemer als auf dem Touchscreen das Plus- und Minuszeichen zu finden und zu drücken.

Nissan X-Trail - 17

Mit Allrad durchs Winter Wonderland

Wir starteten am Münchner Flughafen wo uns erst einmal feinstes Regenwetter begrüßte. Ideale Bedingungen eben für die Fahrt mit einem Allrad eben! Auf der ersten Etappe ging es am Schliersee vorbei zum Tegernsee. Hier fing es dann auch mit leichtem Schneeregen an, es wurde wettertechnisch also schon interessanter. Nach einer kurzen Stärkung setzten wir unsere Fahrt nach Innsbruck fort. Als ob der Wettergott hier eine Schneegrenze gezogen hat, wurden wir in Österreich mit feinstem Schneefall begrüßt. Ein Abstecher auf die Olympia Bob- und Rodelbahn Innsbruck war auch eingeplant. Was wir da gemacht haben zeige ich euch in einem anderen Artikel, der die kommenden Tage erscheinen wird.

Nissan X-Trail Adventure

Gefahren wurde der 6-Gang Handschalter der angenehme Schaltvorgänge erlaubte und mit dem es sich sehr gut fahren ließ. Die 130 PS haben den immerhin über 1,5 Tonnen schweren Crossover flott über die kurvigen Landstraßen gejagt und der Motor ist für den Alltag wunderbar dimensioniert. Auch auf der Autobahn kamen wir hier gut vorwärts.

Nissan X-Trail - 20

Obwohl wir nicht sonderlich spritsparend unterwegs waren, wir hatten es an einigen Stellen dann doch eilig und die Serpentinen machen in Schleichfahrt auch keinen Spass, haben wir dennoch einen angenehm niedrigen Verbrauch erzielt. Der Durchschnitt hat sich bei ca. 6 Litern / 100 km eingependelt, somit sind wir recht nah an die Herstellerangabe von kombinierten 5,1 l/100 km herangekommen.

Um die Allradfähigkeiten des X-Trail zu testen durfte natürlich ein kleiner Parcours auf einem Bauernhof nicht fehlen. Am meisten macht so eine Fahrt in den Matsch übrigens Spass wenn man das Auto danach nicht reinigen muss. Wie man auf den Bildern sieht hat es schon mächtig Spass gemacht. 🙂 Hier ein kleiner Videoausschnitt davon.

Aber nicht nur auf matschigem Erdreich konnten wir beide Achsen angetrieben erleben, auch während der Rückfahrt haben sich hier mehrere Möglichkeiten ergeben, denn über Nacht hat es bei Minustemperaturen noch einmal ordentlich geschneit. In den Ortschaften in denen es keinen Winterdienst gab und auf abgelegenen Waldstraßen hat man mit Allrad dann doch die Nase vorn.

Unterwegs mit bis zu 7 Personen

Der X-Trail bietet Platz für die ganze Familie. Mit einer Länge von 4,6 Meter haben die Passagiere hier genügend Beinfreiheit und wenn man sich im Konfigurator dafür entscheidet, bekommt man für einen vergleichsweise geringen Aufpreis noch einmal zwei Sitzplätze mehr, dank einer zweiten Sitzreihe im Kofferraum. Somit passen dann bis zu 7 Personen in den Nissan X-Trail, also ideal für einen kleinen Ausflug mit Freunden. Durch die dritte Sitzreihe schrumpft natürlich der Platz im Kofferraum, eine Dachbox schafft hier dann aber Abhilfe wenn man noch viel Gepäck dabei hat. Klar, einen Kompromiss muss man hier auf jeden Fall eingehen wenn man mit sovielen Personen im Auto fahren möchte.

Mein Nissan X-Trail

Wie würde ein von mir  konfigurierter Nissan X-Trail aussehen? Konfigurator starten und den X-Trail nach meinen eigenen Wünschen kreieren. Gehen wir es also an!

Zuerst wird man aufgefordert die Motorvarianten zu wählen. Ich fahre nicht so lange Strecken, also wird es bei mir der Benziner mit Handschaltung. Dieser bietet 1,6 Liter Hubraum, 4 Zylinder und eine Leistung von 120 kW / 163 PS, also auf jeden Fall genügend Leistung für mich.

nissan x-trail konfigurator

Danach ist das Ausstattungspaket an der Reihe. Nissan bietet hier vier vorkonfigurierte Pakete an, da ich technischen Schnickschnack ja so mag kommt für mich eigentlich nur der X-Trail Tekna in Frage. Dieser bietet elektrisch einstellbare, einklappbare und beheizbare Aussenspiegel in Wagenfarbe mit integriertem Blinklicht, Chassis Control Technologie (CCT) mit aktiver Spurkontrolle und aktiver Fahrkomfortregelung. Das Fahrerassistenz-Paket mit autonomem Notbrems-Assistent, Fernlicht-Assistent, Spurhalte-Assistent und Verkehrszeichenerkennung. Der Fahrersitz ist elektrisch einstellbar und verfügt über eine Lordosenstütze und Sitzheizung. Ausserdem haben wir hier Ledersitze. Ein Panorama-Glasschiebedach darf natürlich auch nicht fehlen. Die Scheinwerfer sind hier auch Voll-LEDs. Das NissanConnect Navigationssystem ist auch mit an Bord, dazu noch der Around View Monitor für eine 360° Rundumsicht des Fahrzeugs.

Nissan bietet hier recht eigenwillige Farben an, die richtig gut zum X-Trail passen. Dark Orange z.B. dass auch ein wenig ins Braun geht. Auch Grayish Blue gefällt mir eigentlich ganz gut. Es gibt natürlich auch die Standardfarben wie Silber, Schwarz oder Weiß, aber eine Farbe hat es mir irgendwie angetan und zwar TItanium Olive. Die Farbe passt nicht zu jedem Auto, aber beim X-Trail passt es für mich wie die Faust aufs Auge, so muss mein X-Trail aussehen! Bei der Polsterung bleibe ich beim klassischen schwarzen Leder. Kommen wir nun zu der Sonderausstattugn und da gibt es auch einiges was mir gefallen könnte. Da der X-Trail ja mit der dritten Sitzreihe und damit 7 Sitzen wirbt, muss das natürlich bei meiner Konfiguration auch gleich mit rein, wenn schon denn schon! Bei den Felgen werden es die 19-Zoll Leichtmetallfelgen „Wind“ in Schwarz, es passt einfach super zu der Farbe. Da ich total auf solche Gimmicks stehe muss die Ambiente-Beleuchtung auch mit rein, so wie auch die beleuchteten Einstiegsleisten.

Mein Nissan X-Trail Konfigurator

Und hier ist er nun, mein Nissan X-Trail Tekna in Titanium Olive und wie er dasteht. Am liebsten würde ich jetzt einsteigen und noch mal die verschneiten Alpenstraßen entlangcruisen. Insgesamt komme ich hier auf einen Endpreis von 38.226 Euro.

Übrigens hätte ich hier auch eine Bitte an Nissan. Beim Konfigurator muss das Vorschaubild unbedingt, ich wiederhole mich, unbedingt größer werden! Die Kunden sollen ihren zukünftigen Wagen doch in aller Schönheit vor sich auf dem Bildschirm sehen können. Das winzige Vorschaubild reicht leider überhaupt nicht. Ich hoffe hier wird in der nächsten Version des Konfigurators ein wenig verbessert, die Kunden und auch ich würden es euch danken 🙂

Weitere Stimmen

Natürlich war ich nicht alleine auf dem Event, wir waren eine bunte Truppe Abenteurer und auch meine Kollegen haben etwas zum Nissan X-Trail niedergeschrieben, schaut euch also auch gerne mal an was unser guter Freund Stefan über den X-Trail zu sagen hat.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

One Response to “Nissan X-Trail Fahrbericht”

  1. […] wortwörtlich über dem Ar***kalten Eis hängt, musst du noch vor dir deine langen Stelzen bei Johannes aus der Jackentasche ziehen und Milos unter die Arme klemmen (bei den beiden findet ihr übrigens […]

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