Eye-Fi Pro X2 im Test

Am 8. November 2010

Heute möchte ich die Eye-Fi Pro X2 SDHC Speicherkarte vorstellen, die seit einiger Zeit endlich auch flächendeckend in Deutschland verfügbar ist. Mit dieser Speicherkarte kann man drahtlos die Bilder von der Kamera zum PC senden. Dies wird durch ein winziges WLAN-Modul ermöglicht, welches in die SDHC-Karte eingebaut wurde. Man kann garnicht glauben, dass in einer kleinen SD-Karte auch noch Platz dafür ist.

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Die 8GB Eye-Fi Pro X2 Karte ist auf jeden Fall schon einmal leicht zu erkennen, da diese knallig orange ist. Im Lieferumfang ist noch ein Kartenleser, den man dann auch benötigt um die Karte zu konfigurieren. Dies gestaltet sich auch recht einfach, denn man steckt einfach den Kartenleser samt Eye-Fi Karte in einen freien USB-Port. Die benötigte Software ist bereits auf der Speicherkarte. Einfach installieren und schon hat man die Konfigurationssoftware auf dem PC. Man muss als erstes das WLAN Netz auf die Karte bekommen, indem man es einfach auswählt und das Kennwort eingibt. Man kann bis zu 20 verschiedene WLAN-Netze einprogrammieren. Ab jetzt kann man bereits mit der Karte arbeiten und die Bilder drahtlos auf den PC übertragen. Dafür benötigt man ab eine kompatible Kamera, die Kompatibilitätsliste findet ihr hier. Einige moderne Kameras haben sogar eigene Menüpunkte für Eye-Fi Karten. So z.B. auch meine Canon EOS 550D, dort wird sogar im Hauptmenü angezeigt wie gut die WLAN-Verbindung ist. Aber die Eye-Fi Karte kann noch mehr. Man kann auch noch einstellen das jedes Bilder oder auch Video direkt auf ein Portal wie Facebook, Picasa, Youtube hochgeladen wird. Dazu muss man dies im Kontrollzentrum einstellen. Ausserdem kann man auch noch über Twitter seine Freunde informieren, dass etwas neues hochgeladen wurde.

English Version

Spezielle Funktion – Endless Memory

Wenn man die Funktion „Endless Memory“ aktiviert, braucht man sich eigentlich keine Sorgen mehr um den Speicherplatz auf der Karte zu machen. Die Bilder werden immer auf einen Rechner geladen und sollte sich der Speicherplatz der Karte dem Ende neigen, werden einfach alte Bilder / Videos gelöscht (sie sind ja dann auf dem Rechner gespeichert). Eine tolle Funktion, denn ich erreiche auch immer schnell das Limit meiner Speicherkarten.

Geotagging

Die Bilder können auch automatisch direkt mit einem Geotag versehen werden, denn anhand des WLAN-Hotspots kann herausgefunden werden wo man sich derzeit ungefähr befindet. Einige Bilderprogramme verwenden dieses Tag um auf einer Weltkarte die Bildersammlung anzuzeigen.

Akkulaufzeit

Natürlich verbraucht die Eye-Fi Pro X2 ein wenig mehr Strom als herkömmliche SDHC-Karten, was natürlich an dem WiFi Modul liegt. Ich habe jedoch an meiner Canon EOS 550D nicht feststellen könne, dass es zu deutlich geringerer Akkulaufzeit gekommen ist.

Fazit

Die Eye-Fi SDHC Karte kostet zwar mehr als eine herkömmliche SDHC Karte, bietet aber einen wirklichen Mehrwert, denn man spart sich das herausnehmen der Speicherkarte aus der Kamera. Dies ist bei einigen Kameras auch nicht immer so einfach. Ich habe auch schon einige SDHC-Karten die durch diese Prozedur sichtlich mitgenommen wurden. Die kabellose Übertragung der Bilder und das wahlweise direkte hochladen auf einen Online-Bilderdienst funktioniert tadellos und ist vorallem interessant wenn man beispielsweise als Journalist oder Blogger schnell seine Fotomaterial online stellen möchte. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung bei der Eye-Fi Pro X2.
Es gibt auch nicht nur die Eye-Fi Pro X2, sondern auch noch eine ganze Reihe anderer Eye-Fi Karten.

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Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

2 Responses to “Eye-Fi Pro X2 im Test”

  1. Julian sagte am 08.11.2010 um 18:50

    Was ist denn der Unterschied zwischen den ganzen Eye-Fi Modellen?

    Gruß

  2. Julian sagte am 08.11.2010 um 19:48

    Ah cool hier ist ein vergleich der Karten: http://de.eye.fi/products/compare-cards

    für eine popelige digicam langt also auch die connect x2 karte 🙂 schade dass es das nicht als CF-Version für meine Alpha 300 gibt. 🙁

    gruß

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