Ebook-Reader: Ich habe Blut geleckt!

Am 8. Februar 2009

nglogoNun hat es mich gepackt, das Ebook-Reader-Fieber. Nach der Amazon Kindle News habe ich ein wenig im Internet recherchiert und mich hat vorallem die E-Ink Technologie fasziniert, mit der ich mich bisher noch überhaupt nicht beschäftigt habe. Gut dass die Cebit vor der Tür steht, denn ich werde mich dort auf die Suche nach einem oder mehreren Ebook-Readern machen, um sie hier ein wenig vorzustellen. Ich hatte so ein Gerät bisher noch nie in der Hand, vielleicht wird die Technologie ja meinen Alltag umkrempeln, denn noch lese ich ausschließlich Bücher und Magazine, die auf Papier gedruckt sind. Ich habe bereits einige Firmen angeschrieben, um Testsamples zu erhalten. Mal sehen was dabei rauskommt. Morgen am 9. Februar ist erstmal die Pressekonferenz von Amazon, ich bin gespannt was dort alles vorgestellt wird.

Wie sieht es bei euch aus? Schonmal einen Ebook-Reader mit E-Ink Technologie in der Hand gehabt? Wie ist es? Wo seht ihr die Vorteile?

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

10 Responses to “Ebook-Reader: Ich habe Blut geleckt!”

  1. hmpf sagte am 08.02.2009 um 23:25

    Bisher hatte ich auch noch keinen in der Hand, aber bisher finde ich das irgendwie überflüssig. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren 😉

  2. Johannes sagte am 09.02.2009 um 00:26

    Bei den derzeitigen Preisen werden die jetzigen Geräte sicherlich keine Kassenschlager, aber es könnte noch interessant werden. Ich werde davon berichten, ob es mich – einen Fan gedruckter Medien – überzeugen konnte.

  3. seba sagte am 09.02.2009 um 08:55

    Jetzt hast du mich auch in den Bann gezogen ;(
    wenn die doch nur nicht so teuer wären 🙁

  4. Björn sagte am 09.02.2009 um 09:10

    Die Geräte interessieren mich schon seit einer Weile, aber in Deutschlan wurde bis jetzt ja keiner rausgebracht.
    Thalia veröffentlich am 11.03 den Sony PSR505 (wenn ich mich nicht irre) für knapp 300 Euro in Deutschland.

    Viel interessanter fand ich aber eigentlich den Readius (www.readius.com), da er kompakter ist.

    Problem an der Sache:
    In Deutschland sollen die Ebooks genau so viel kosten wie die gedruckten Bücher. Das wird wohl der hauptgrund sein, warum sich Ebooks in Deutschland wohl vorerst nicht durchsetzen werden. (Wer kauft sich eine Datei für knapp 10 Euro, wenn er für das selbe Geld auch ein gedrucktes Buch haben kann, was er dann womöglich auch noch an Freunde verleihen kann etc.)

    Aber über berichte der Diversen Reader würde ich mich auch freuen

  5. hmpf sagte am 09.02.2009 um 13:51

    Ich finde die Technik interessanter, aber die Geräte vor allem wegen der von Björn geschriebenen Gründe nicht als „Erleichterung“ oder „Verbesserung“

  6. mooz sagte am 09.02.2009 um 15:42

    @Björn
    „Die Geräte interessieren mich schon seit einer Weile, aber in Deutschlan wurde bis jetzt ja keiner rausgebracht.“
    Das stimmt so nicht ganz.
    Marktübersicht
    „In Deutschland sollen die Ebooks genau so viel kosten wie die gedruckten Bücher.“
    Du meinst sicherlich die Buchpreisbindung. Diese sagt lediglich aus, dass die Preise von E-books sich an den Hardcover Preisen ORIENTIEREN sollen. Damit soll der verkauf von Büchern zu Flatratepreisen unterbunden werden. d.h. Es wird in Deutschland keine Flatratetarife wie bei mp3s geben.
    Im Klartext: e-books werden nicht zu den gleichen Preisen wie Hardcover verkauft werden. Eine ähnliche entwicklung wie in den USA ist abzusehen. Dort kostet ein Buch 10$. Bei uns ca. 5-7 Euro pro Buch.

    Ich bin unter den Kommentierenden anscheinend der einzige der bereits einen E-bookreader in der Hand gehalten hat. Wer zu Lesequalität, Verarbeitung, etc. Fragen hat, kann diese ruhig stellen.

  7. Björn sagte am 09.02.2009 um 19:12

    @mooz

    Ok, es wurden doch schon welche rausgebracht… allerdings hab ich bis jetzt noch nie einen davon im Handel gesehen.

    Das mit der Buchpreisbindung soll zwar eine Orientierung sein, aber wenn der Verlag festlegen darf, was ein Ebook kosten soll… naja
    Und die Buchpreisbindung ist nicht nur für gebundene Bücher (Hardcover), sondern auch für Paperback (Taschenbücher), was auch der Grund ist warum dort immer der Preis auf dem Cover abgedruckt ist. (Ausnahme natürlich mängelexemplar… details).

    Bei uns kosten Taschenbücher (jetzt die gedruckten) zum Teil ja auch nur 5 bis 7 Euro.
    Wir werden ja sehen was dann da draus wird, wenn es dann „richtig“ los geht mit den Ebooks 🙂

    Welchen Ebookreader hattest du denn in der Hand, und viel wichtiger, taugt das was? (Ich lese zur Zeit relativ viel mit meinem Smartphone… ist einfach Praktischer bei der Bahnfahrt 😉

  8. mooz sagte am 09.02.2009 um 20:57

    🙂 Ja die Zukunft wirds zeigen.

    Zu deiner Frage:
    Ich habe ein Bebook und bin voll zufrieden mit dem Gerät. Es hat das selbe Display wie das Kindle. (Vizplex 6Zoll)
    Man muss bloß aufpassen mit welchem content man es füttert. Da gibt es teilweise krasse Unterschiede. Ich hab die beste Erfahrung mit Mobipocket gemacht.

  9. Willem Drei sagte am 19.02.2009 um 15:25

    Ich lese seit Dezember auf einem PRS 505 von Sony. Jeden Tag.
    Sehr empfehlenswert, klare, gestochen scharfe Schrift, keine Ermüdungserscheinungen wie mit einem Computerdisplay.

  10. Porter sagte am 21.02.2009 um 09:05

    Können die Dinger eigentlich jedes Textformat bzw. haben die auch ’nen Konvertierer drin z.B. von html ins eigene Format?

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