Xbox One: Kinect keine Voraussetzung mehr für Spiele

Am 13. August 2013 von
singleimage

Microsoft hat nach der Vorstellung der Xbox One viel Häme kassieren müssen. Keine gebrauchten Spiele, Online-Zwang und Kinect musste auch zwingend aktiviert sein, damit man spielen kann. Sofort kam die Angst um den Datenschutz und das natürlich berechtigt. Wenn findige Hacker Zugriff auf das System bekommen, könnten sie ohne weiteres in unser Wohnzimmer schauen. Und das wollen wohl die wenigsten.

Zum Glück scheint Microsoft die Verbindung zu den Kunden noch nicht komplett verloren zu haben und man reagierte auf die laute Kritik. Als erstes revidierte man, dass man gebrauchte Spiele entweder nur gegen Gebühr oder gar nicht spielen kann, dies ist zum Marktstart glücklicherweise hinfällig. Auch der Online-Zwang wurde schnell wieder abgeschafft. Das ist jetzt also auch nicht mehr der Fall, wenn man den neuesten Shooter offline spielen will. Und der wohl größte Kritikpunkt, das Kinect-System wurde auch wieder gemildert.

Kinect wird weiterhin Bestandteil des Bundles sein, allerdings ist der Bewegungssensor nicht mehr vonnöten, wenn man die Features nicht benötigt. Etwas ärgerlich dabei ist allerdings, dass der Preis, vermutlich durch Kinect, weiterhin bei 499€ liegen wird. Am Besten wäre wohl auch eine Version ohne Kinect, damit man preislich bei dem größten Konkurrenten, der PS4, mithalten kann.

Autor :

Ich blogge schon seit einigen Jahren und habe Ende April endlich mein eigenes Projekt, TechNews, an den Start gebracht. Bei NewGadgets blogge ich nebenbei, um Johannes im Urlaub zu unterstützen. Ich selber bin stolzer Besitzer eines Nexus 4 und würde mich eher dem Android-Lager zuschreiben. Dennoch offen für alles, wo ein Stecker reinpasst. Ihr könnt mich gerne bei Google+ kontaktieren.

3 Responses to “Xbox One: Kinect keine Voraussetzung mehr für Spiele”

  1. Nicole sagte am 15.08.2013 um 18:59

    Schön von Microsoft, dass sie auf die Kritik potentieller Käufer eingehen und die Kinect-Pflicht abschaffen. Allerdings eine kleine Korrektur zum Artikel: Die Konsole soll 499 Euro kosten, 399 Euro war die PS4 😉

    • Philipp sagte am 15.08.2013 um 19:28

      Ist geändert. Hatte das wohl falsch im Gedächtnis. Danke. 🙂

  2. […] denen es sich umge­kehrt ver­hält. Diese Men­schen hegen gegen­über Tech­no­lo­gien wie Kinect oder auch Google Glass einen (berech­tig­ten) Arg­wohn. Sie haben sogar einen eige­nen […]

Schreibe einen Kommentar