Video: Brennender Tesla Model S

Am 5. Oktober 2013 von
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Ein brennender Tesla Model S, ein Horrorszenario für den Hersteller, Interessenten und natürlich auch für die Besitzer dieses elektronischen Oberklassemodells.

Glücklicherweise ist den Insassen des Fahrzeugs nichts passiert, sie konnten das Fahrzeug ohne Verletzungen verlassen und sich in Sicherheit bringen bis die Feuerwehr kam um das Fahrzeug zu löschen.

Brennende Autos sind zwar nichts wirklich neues, wenn man auf Youtube schaut, dann wird man zig Videos finden, aber da es sich um einen elektrischen Oberklassewagen handelt ist die Sache hier natürlich schon deutlich interessanter. Was sagt Tesla zu diesem Vorfall?

Wie auf dem offiziellen Blog von Tesla bekanntgegeben wurde, hat ein großes Metallstück auf dem Highway die Unterseite des Wagens beschädigt. Das herumfliegende Teil hat ein Loch mit einer Größe von ca. 3-Zoll in die Panzerplatte auf der Unterseite geschlagen. Dies hat auch die Batterie beschädigt, weshalb der Wagen dann Feuer fing. Der Fahrer des Model S konnte sein Fahrzeug aber noch sicher vom Highway bekommen und parken um sich dann in Sicherheit zu bringen. Dank eines Sicherheitssystems das bei einem Feuer eingreift wurde der Innenraum auch nicht beschädigt. Tesla ist sich auch sicher dass ein Wagen mit einer Batterie immer noch sicherer ist als ein Wagen mit einem Tank voller entflammbarem Treibstoff. Da haben sie sicherlich nicht ganz Unrecht, aber dennoch ist solch eine große Batterie immer noch eine Gefahrenquelle. Das Problem haben ja nicht nur Elektrofahrzeuge, es gab ja auch schon explodierende Notebooks und Smartphones, immer wieder war der Akku daran schuld. Es sollte einfach viel mehr Zeit und Geld in die Forschung und Entwicklung von leistungsfähigeren, aber auch sicheren Batterien gesteckt werden. Ich habe bereits mit asiatischen Akkuherstellern über dieses Thema gesprochen, es gibt zwar schon einige Technologien die deutlich sicherer sind, beispielsweise nicht brennen, aber diese können derzeit einfach nicht in den Stückzahlen und Größen hergestellt werden.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

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