Angeblich 7 Millionen Dropbox-Accounts gehackt

Am 14. Oktober 2014 von
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In letzter Zeit scheinen Hacks und Leaks wirklich an der Tagesordnung zu sein. So hat es nun angeblich auch Dropbox erwischt, das behauptet zumindest der Hacker. Dropbox hat sich heute zu diesem Geschehen geäußert und eine Entwarnung gegeben. So heißt es, dass Dropbox keines Falls gehackt wurde und auch ein Brute Force-Angriff nicht stattgefunden habe. Die Daten, welche der Hacker veröffentlichte, stammen von anderen Websites und wurden nur bei Dropbox gegengeprüft.

Der vermeintliche Hacker hat im ersten Teaser 400 Dropbox-Accounts auf Pastebin veröffentlicht und wartet jetzt darauf, dass man ihm Geld zukommen lässt. Über die in der Nachricht angegebene Bitcoin-Adresse möchte er bezahlt werden. Bekommt er mehr Geld, so würde er weitere Accounts auf Pastebin veröffentlichen. Fast 7 Millionen Accounts hat er noch auf Tasche, behauptet er. Warum aber jemand Geld bezahlen soll, nur damit die Daten öffentlich gemacht werden, erschließt sich mir nicht. Privat würde das durchaus mehr Sinn ergeben. Doch anscheinend sind einige Leute daran interessiert. Ich habe auf die Schnelle 7 weitere Dokumente auf Pastebin gefunden, welche alle weitere Zugangsdaten enthalten haben. Passwort ändern ist also definitiv eine gute Idee.

Aber egal, ob Dropbox nun Recht hat oder nicht, es zeigt, dass man sich nicht auf ein Passwort verlassen sollte, wenn es um sensible Daten geht. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte daher jeder aktivieren und auch unterschiedliche Passwörter bei jedem Service sollten bedacht werden. Kleiner Tipp: Man muss nicht gleich ein komplett neues Passwort erfinden. Wenn man nur jeweils ein paar Buchstaben oder Zahlen anpasst, langt das schon, um den meisten Tools zu entkommen.

via Engadget

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