GoPro HERO7 in drei Varianten vorgestellt

Am 21. September 2018 von
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GoPro hat für seine neue Actioncam-Generation HERO7 gleich drei neue Actioncams vorgestellt, die GoPro HERO7 Black, GoPro HERO7 Silver und GoPro HERO7 White.

GoPro HERO7 Black

GoPro Hero7 Black

Die HERO7 Black ist das Spitzenmodell der drei neu vorgestellten Actioncams und bietet wie auch ihr Vorgänger HERO6 Black eine 4K Auflösung bei Videos mit 60fps. Damit kann sie auch für professionelle Zwecke eingesetzt werden. 1080p Videos können mit bis zu 240fps aufgenommen werden für eindrucksvolle Slowmotion-Aufnahmen. Die neue SuperFoto-Funktion soll für eindrucksvollere HDR-Aufnahmen sorgen, die Beispielbilder sehen hier schon mal sehr gut aus. Das neue Hauptfeature ist aber die überarbeitete Videostabilisierung die GoPro nun Hypersmooth nennt. Hier sollen Videos mit Gimbal-ähnlicher Stabilisierung ermöglicht werden. Das Beispielvideo kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Auch wird die Funktion für verwacklungsfreie Zeitraffer-Videos sorgen was auch vielversprechend aussieht wenn man sich die Demovideos anschaut. Ab sofort ist es auch möglich mit der GoPro HERO7 Black und dem Smartphone direkt einen Livestream zu starten und seine Erlebnisse in Echtzeit zu teilen.

Bei der GoPro HERO6 hatte man bereits eine neue Videostabilisierung vorgestellt die meiner Meinung nach sehr stark war. Hier hat GoPro wohl bemerkt dass sie in diesem Bereich ihre Stärken gegenüber anderen Actioncams ausspielen sollten. Hypersmooth sieht vielversprechend aus und wir werden es in unserem kommenden Testbericht ausführlich ausprobieren.

GoPro HERO7 Silver

GoPro Hero7 Silver

Die HERO7 Silver ist die abgespeckte Variante der HERO7 Black und bietet nur die Aufnahme von 4K Videos in 30fps. Ausserdem ist der Akku fest verbaut was Profis abschrecken wird die stundenlang mit der Kamera aufnehmen müssen und deshalb immer Ersatzakkus dabei haben. Die neue Hypersmooth-Funktion ist nicht integriert und bleibt der HERO7 Black vorbehalten, die Videostabilisierung wird von GoPro als „Standard“ angegeben, diese wird wohl so sein wie bei der GoPro Hero6 und dort war die Videostabilisierung auch schon sehr ordentlich. Sie verfügt über GPS und ein Touchscreen, ist ebenfalls bis 10m wasserdicht und kann selbstverständlich auch mittels WLAN und Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden. Die HERO7 Silver eignet sich aufgrund ihrer etwas abgespeckten Features und des fest eingebauten Akkus eher für den ambitionierten Urlauber der seine Erlebnisse am Tag aufzeichnen will ohne dabei stundenlang filmen zu müssen.

GoPro HERO7 White

GoPro Hero7 White

Die Einsteigervariante bietet keine 4K-Auflösung sondern nur Full HD mit bis zu 60 fps. Fotos werden wie bei den beiden anderen Modellen mit 10 Megapixeln gespeichert. Wie auch bei der GoPro HERO7 Silver ist hier der Akku fest verbaut. Auch bei der Videostabilisierung ist sie nicht so stark wie das Topmodell HERO7 Black. Sie bietet die QuikStories-Funktion und auch die Möglichkeit mittels WLAN und Bluetooth auf die Inhalte zuzugreifen. Auch hier ist ein Touchscreen vorhanden. Ausserdem ist sie auch wasserdicht bis 10m. Sie bietet zwar weniger Featues als ihre beiden Schwestermodelle, mit einer UVP von 219,99 Euro ist sie aber dafür auch preislich attraktiver und bietet einen guten Einstieg in die Welt der Actioncams und dürfte für die meisten Urlaubserinnerungen auch vollkommen ausreichen.

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Wer lange Videoaufnahmen machen muss wird nun an der HERO7 Black nicht mehr vorbeikommen, denn sie ist die einzige Actioncam der neuen Serie die über einen austauschbaren Akku verfügt. Das ist natürlich schade, denn theoretisch würde vielen Nutzern die HERO7 Silver vollkommen ausreichen, dass hier der Akku fest verbaut wurde ist meiner Meinung nach unnötig gewesen und hätte eher der HERO7 White vorbehalten bleiben sollen. Dennoch haben die HERO7 Silver und die HERO7 White ihre Daseinsberechtigung, so würde ich die HERO7 Silver allen empfehlen denen die HERO7 Black etwas zu teuer ist. Der fest eingebaute Akku ist zwar nicht ideal, aber die meisten filmen sowieso nur wenige Minuten am Tag und dafür reicht der Akku locker aus. Ich bin mit einer Akkuladung bei meinem letzten Urlaub auf Bali auch wunderbar ausgekommen. Dafür bekommt man hier 4K mit 30fps was der Mehrheit der Nutzer vollkommen ausreicht. Wer vollkommen auf 4K verzichten kann wird auch mit der HERO7 White sicherlich zufrieden sein. Hier gibt es zwar kein GPS, aber darauf kann man eigentlich auch gut verzichten.

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Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

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