DJI stellt seine kompakteste Drohne vor: DJI Mavic Mini

Am 30. Oktober 2019 von
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DJI hat soeben seine kompakteste Drohne vorgestellt, die DJI Mavic Mini. Was die kleine Drohne so alles drauf hat erfahrt ihr in diesem Artikel.

Mit der DJI Mavic Pro und der DJI Spark hatte der chinesische Drohnenspezialist ja bereits äusserst kompakte Drohnen im Programm, nun folgt die DJI Mavic Mini die noch kleiner und leichter ist. Im Gegensatz zur Spark kann die Mavic Mini wie ihr großer Bruder gefaltet werden um noch kompakter transportiert zu werden. Die Mavic Mini wiegt 249 Gramm und gefaltet misst sie 140 x 82 x 57 mm.

Die Flugzeit gibt DJI mit 30 Minuten an, ein guter Wert, denn der große Bruder Mavic Pro kommt nur auf maximal 27 Minuten, wobei hier fairerweise gesagt werden muss, dass DJI hier unter etwas unterschiedlichen Bedingungen testet. So erreicht die Mavic Mini die 30 Minuten bei bei konstanten 14 km/h und unter windlosen Bedingungen. Bei der Mavic Pro sind es 27 Minuten bei konstanten 25 km/h, ebenfalls ohne Wind. Dennoch kann sich die Flugzeit der Mavic Mini auf jeden Fall sehen lassen.

Die Mavic Mini ist natürlich etwas abgespeckter von den Funktionen als die Mavic Pro, der Fokus liegt hier ganz klar eher auf dem Funfaktor und Portabilität. Auch war es DJI wichtig dass die Drohne einfach zu steuern ist, auch für Anfänger.

DJI Mavic Mini vs. DJI Spark

Die meisten werden die neue Mavic Mini wohl eher mit der DJI Spark vergleichen und deshalb werfen wir mal einen Blick auf die beiden kleinsten Drohnen von DJI.

Beide Drohnen sind auf jeden Fall für unterschiedliche Nutzer konzipiert worden, so ist die Spark eher etwas für den Casual User der ab und zu mit seiner Drohne fliegen und Aufnahmen machen möchte. Die DJI Mavic Serie ist hier schon etwas professioneller. Die Mavic Mini lässt sich wie die Mavic Pro zusammenfalten um besser transportiert werden zu können, so nimmt sie auch im Reisegepäck wenig Platz ein.

Während die Spark die Kamera nur auf zwei Achsen stabilisiert, gibt es bei der Mavic Mini eine Stabilisierung auf drei Achsen. Beide Drohnen setzen auf eine 12 Megapixel Kamera mit 1/2.3″ CMOS Sensor, bei der Spark kann man aber nur Video mit einer Auflösung von Full HD mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen bei einer Bitrate von 24 MB/s. Die Mavic Mini bietet hier schon etwas mehr, so können hier Full HD Aufnahmen mit bis zu 60 fps und 2,7K Aufnahmen mit 30 fps und einer Bitrate von 40 MB/s aufgenommen werden.

DJI Mavic Mini vs. DJI Mavic Pro

Wie der Name schon vermuten lässt zielt die Mavic Pro eher auf den professionellen Nutzer ab der noch mehr aus seiner Drohne rausholen möchte. Deshalb bietet sie auch mehr Funktionen, ist dafür aber auch etwas größer und schwerer. Gefaltet misst die Mavic Pro 83 x 83 x 198 mm und sie wiegt 734 Gramm. Die Kamera bietet hier zahlreiche Auflösungen, so können Videos in HD mit bis zu 120 fps, Full HD mit bis zu 96 fps und 4K mit 30 fps aufgenommen werden. Die Mavic Pro bietet auch mehr Sicherheitsfeatures. Die detaillierten technischen Daten der beiden Drohnen findet ihr auf der DJI Webseite, hier geht DJI bis ins kleinste Detail war die Neigungswinkel oder die Betriebsbereiche angeht.

DJI Mavic Mini kaufen

Mavic Mini wird in zwei Varianten auf den Markt kommen, einmal das normale Package mit der Drohne, der Fernbedienung und ein wenig Zubehör für eine UVP von 399 Euro und in der Fly More Combo für 499 Euro. Hier gibt es dann noch eine Transporttasche, zwei zusätzliche Akkus mit Ladegerät, einen Propellerschutz und noch mehr Zubehör. Die Lieferzeit wird auf der deutschen DJI Webseite derzeit mit ca. 2-3 Wochen angegeben.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

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