Angespielt: Diablo 3 im Kurztest

Am 18. Juni 2012

Diablo 3 kam am 15. Mai 2012 endlich auf den Markt. Blizzard hat sich immerhin gut 12 Jahre Zeit mit dem Nachfolger eines der beliebtesten Spiele der Geschichte gelassen. Einerseits freut es mich das es nun endlich  erschienen ist andererseits hoffe ich, dass ich auf Diablo 4 nicht wieder 12 Jahre warten muss!

Ich habe aktuell Diablo 3 auf allen Schwierigkeitsgraden einmal mit meinem Dämonenjäger durchgespielt und bereits mit dem nächsten Charakter begonnen. Die gesamte, recht spannende und unterhaltsame Geschichte habe ich in Rund 70 Stunden bewältigt. Im Review gehe ich vor allem auf die Umsetzung und das Setting ein. Details und Hintergrundgeschichte werde ich nicht verraten. Ihr könnt also ohne Gefahr weiterlesen.

Die Geschichte

Nachdem die Helden aus Diablo  2 den Höllenfürst selbst besiegt haben könnte man glauben die Welt sei gerettet aber es macht sich wieder ein neues Übel auf den Weg die Menschheit auszulöschen. Unser Held zieht also los um das Böse erneut zu besiegen. Prinzipiell wird in Diablo 3 eine gefühlt schon oft gehörte Heldengeschichte erzählt, aber besonders durch die Präsentation und wirklich überraschenden Wendungen in der Geschichte, schaffte es Blizzard mich vor dem Monitor zu fesseln.

Wie von Blizzard gewohnt gibt es hervorragende Videosequenzen zwischen den einzelnen Spielabschnitten. Diese erzählen mitreißend die Geschichte zwischen den 4 Akten weiter und bauen eine kinoreife Atmosphäre auf. Anders als in den Vorgängern wird die Geschichte aber auch während der Akte voran getrieben. Das geschieht vor allem in Gesprächen aber auch in kleinen Video-Sequenzen in Ingame-Grafik. Dadurch gewinnt das Spiel an Tiefgang und man fühlt sich als Teil des Abenteuers. Neben der Hauptstory hat Blizzard das Geschehen durch Tagebücher verschiedener Charaktere erweitert, welche aus der Vergangenheit berichten. Diese Tageücher sind perfekt ins Spielgeschehen eingebunden und bremsen den Spieler nicht aus.  Denn die Inhalte werden einfach während der Gefechte vorgelesen. Vieles wird Fans der Reihe bekannt vorkommen!

Neben den Tagebüchern wird eine Art Wissensdatenbank ausgebaut. Beim ersten Kontakt mit einem Gegnertyp wird die Herkunft derer erläutert und welche Eigenschaften sie besitzen.

Die Einteilung in 4 Akte ist bekannt und wird auch bei Diablo 3 wieder eingesetzt. Die Spielzeit der ersten drei Akte ist relativ gleich, während der letzte Akt schneller beendet ist. Das ist ein raffinierter Kniff um das Tempo der Geschichte gegen Ende nochmal anzuziehen.

Insgesamt bin ich von der Geschichte überzeugt und besonders der zweite  Akt hält einige Überraschungen für den Spieler bereit.

Die Steuerung

Die Steuerung ist, wie bei Blizzard Titeln üblich, über jeden Zweifel erhaben und bietet im Vergleich zu Diablo 1 und Diablo 2 kaum erwähnenswertes Neues. Die Steuerung erfolgt nahezu komplett mit der Maus und einer Hand voll anderer Tasten. Die Bedienung ist nach wenigen Spielminuten kein Problem mehr und die Interaktionen mit NPCs (Nichtspierlcharaktere) ist selbsterklärend.

Grafik und Technik

Mich hat die Grafik, nachdem ich alle Gebiete gesehen habe, überzeugt. Insgesamt betrachtet finde ich sie auch nicht mehr zu hell oder zu comichaft.

Technisch betrachtet könnten die Texturen sicher besser sein aber vor allem die guten Effekte machen mir immer wieder Freude. Ein weiterer Vorteil sind die niedrigen Hardwareanforderungen, welche fast jedem ermöglichen Diablo3 in einer anständigen Qualität zu spielen.

Fazit

Für mich wurde Diablo 3 der erhoffte Nachfolger und es macht riesig Spaß. Es ist in vielen Fällen den Vorgängern sehr ähnlich und verbessert Details. Der Suchtfaktor ergreift mich bereits nach den ersten Minuten und ich habe Diablo 3 für meine Verhältnisse in einer Rekordzeit durchgespielt.

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3 Kommentare zu “Angespielt: Diablo 3 im Kurztest”

  1. S-d sagte am 18.06.2012 um 15:51

    Beinhaltet “in einer Rekordzeit durchgespielt” auch den Inferno Schwierigkeitsgrad oder nicht?
    ;)

  2. Luto sagte am 18.06.2012 um 21:55

    Ein Manko hat Diablo 3 und das empfinde ich als sehr störend: zum Spielen MUSS man mit dem Internet/battle.net verbunden sein. Sind die Server down, kann man nicht spielen.
    Das war bei D1 und 2 wesentlich besser!

  3. Domenic sagte am 19.06.2012 um 10:24

    @ S-d : Der erste Screenshot zeigt meinen Demon Hunter beim Diablo Inferno Solo Kill, somit sollte deine Frage beantwortet sein ;)

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