Pebble Steel ausgepackt und in allen Variationen ausprobiert

Am 26. Januar 2014 von
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Nach der Vorstellung auf der CES 2014 ist die Pebble Steel die wohl derzeit heißeste Smartwatch. Ich hatte die Möglichkeit mir die Smartwatch mit dem Edelstahlgehäuse ein bisschen genauer anzuschauen, hier mein Video in dem ich die smarte Uhr auspacke und in allen Varianten vorstelle.

Wer die normale Pebble kennt, bzw. sogar besitzt der weiß dass sie designtechnisch jetzt nicht wirklich der Bringer ist, das Kunststoffgehäuse wirkt einfach nicht so edel und Silikonarmbändern bin ich persönlich auch eher negativ eingestellt. Ansonsten ist die Pebble Smartwatch die wohl beliebteste Smartwatch auf dem Markt, da lag es also nah die Uhr einfach nur von der Verarbeitung und dem Material zu verbessern. Es ist immer noch das 1,26-Zoll ePaper-Display mit einer Auflösung von 144 x 168 Pixel verbaut, nur bei der Pebble Steel durch Corning Gorilla Glas vor Kratzern und Stößen geschützt. Die Uhr kommuniziert mit dem energiesparenden Bluetooth 4.0 mit eurem Smartphone und deshalb wird die Akkkulaufzeit der Uhr auch mit 5 bis 7 Tagen angegeben. Das ePaper-Display trägt hier natürlich auch bei, denn es kommt komplett ohne Hintergrundbeleuchtung aus, dennoch hat die Uhr eine LED-Hintergrundbeleuchtung, man möchte ja z.B. Abends auch noch etwas sehen.

Das Start-Up das durch Kickstarter erfolgreich wurde, bringt die Pebble mit der neuen Pebble Steel auf ein ganz neues Level. Durch das Edelstahlgehäuse in den Varianten Brushed Stainless Steel (gebürsteter Edelstahl) und Black Matte (matter schwarzer Edelstahl) kann die Pebble Steel mit „herkömmlichen“ Armbanduhren der großen bekannten Hersteller mithalten. Im Lieferumfang der Uhr ist neben dem Metallarmband auch ein Lederarmband, in meinem Video könnt ihr sehen wie die einzelnen Armbänder an den Uhren aussehen. Auch zeige ich einige der sog. Watchfaces, die verschiedenen Styles die euch die Zeit anzeigen. Da die Community immer weiter wächst, gibt es hier schon eine Vielzahl an Watchfaces die ihr euch für eure eigene Uhr herunterladen könnt.

Auch die Auswahl der Apps wird immer größer, denn man gewinnt immer mehr Partner hinzu. Auf der CES wurde hier beispielsweise die Partnerschaft mit Mercedes-Benz angekündigt und erste Resultate konnte ich mir dort am Stand bereits schon anschauen, so könnt ihr direkt von eurer Uhr Fahrzeuginformationen abrufen wie z.B. den Tankinhalt oder bei Elektrofahrzeugen den Ladestand. Auch der Reifendruck konnte direkt vom Handgelenk abgelesen werden, so wie auch der aktuelle Standort des Fahrzeugs. Schaut euch hierzu am besten mein Video der Mercedes-Benz App auf der Pebble Steel an.

Die Pebble Steel kann derzeit noch auf der offiziellen Webseite und nur dort vorbestellt werden. Die Auslieferung soll Mitte Februar erfolgen. Preislich liegt die Uhr bei 249$. Leider müssen wir deutsche Besteller hier aufpassen, denn unser Zoll macht da leider gerade ein paar Probleme. Das Team von Pebble ist aber drauf und dran diese nun endlich zu lösen und euch die Pebble Smartwatch und die Pebble Steel bald auch ganz normal nach Deutschland liefern zu können. Wem ein Aufpreis nichts ausmacht, der kann bereits importierte Pebble Smartwatches bei Amazon.de finden, hier muss man zwar mehr bezahlen, hat aber keine Wartezeit und auch keinen Ärger mit dem Zoll.

Ich bleibe wegen der Zollfrage auf jeden Fall an der Sache dran und halte euch auf dem Laufenden! Übrigens sind wir hier in Deutschland nicht die einzigen Käufer die nicht beliefert werden können, auch der russische Zoll stellt sich bei der Pebble quer. Alle anderen Länder machen keine Probleme.

Autor :

Johannes Knapp ist deutscher Techblogger der ersten Stunde und Seitenbetreiber von NewGadgets.de. Bei Fragen, schickt mir einfach eine Email an info@newgadgets.de

11 Responses to “Pebble Steel ausgepackt und in allen Variationen ausprobiert”

  1. Daniel sagte am 24.01.2014 um 20:16

    Oh Mann! Die Pebble Steel ist hui und die Pebble ist pfui 😉

    Kein Wunder dass ich die früher nie wollte, jetzt könnte ich es mir vorstellen.

  2. Pierre sagte am 24.01.2014 um 21:19

    Lederarmband <3 Alles richtig gemacht!

  3. Sergiu sagte am 25.01.2014 um 15:03

    Ich find sie immer noch sclimm.. die schaut aus wie eine Frauenuhr aus den 90-er.
    Sehr weiblich das Design, bzw. extrem altmodisches Design.

    Wenn man sich mit Uhren nur ein wenig beschäftigt, findet man solche Uhren nur mittelmäßig. Eine Herrenuhr hat einfach anders auszusehen.

  4. Gizmo sagte am 26.01.2014 um 01:00

    Häh? Hast du meinen Kommentar gelöscht?

    • Johannes sagte am 26.01.2014 um 02:06

      Keine Sorge 😉 Alles noch da. Hab deinen Kommentar wiederhergestellt!

  5. Gizmo sagte am 26.01.2014 um 01:58

    Die schönste Smartwatch die bisher vorgestellt wurde. Die anderen sehen alle aus wie Fitnessuhren oder wie Spielzeug. Die rote Pebble die du da gezeigt hast wie einfach schlimm aus!

    Ist die matte schwarze Uhr auch aus Edelstahl? Die würde mir gut gefallen.

  6. Frithjof sagte am 27.01.2014 um 00:56

    Irgendwie kann ich die aber nicht bestellen ;(

  7. Klaus Steinbacher sagte am 27.01.2014 um 01:10

    Hab mir bereits eine in Black mate bestellt, mitte Februar wird sie hoffentlich kommen. Aktuell hab ich eine Weisse. Bin voll zufrieden damit. Der Akku hält wirklich ne ganze Woche durch. Die Anzeige der Nachrichten find ich toll, da ich nicht immer mein Handy aus der Tasche holen muss. Das Design lässt jedoch zu wünschen übrig. Aber die Funktion ist einwandfrei. Werd fast täglich darauf angesprochen.
    Übrigens ist auch der Zoll in Österreich anspruchsvoll beim Import der Uhr. Wird sich hoffentlich bald ändern.

  8. […] ist die Pebble Steel noch nicht auf dem Markt und trotzdem hat es Johannes von Newgadgets geschafft, die Smartwatch für ein kurzes Unboxing vor die Kamera zu bekommen. In ca. 4 Minuten […]

  9. Lukas sagte am 13.02.2014 um 01:27

    Ich will die auch haben aber irgendwie gibt es keinen Versand nach Deutschland??

  10. Marcel sagte am 29.03.2014 um 12:17

    Die einzige Smartwatch die ich tragen würde

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